Sonntag, 28. Februar 2010

Wir können alles – außer die Wahrheit sagen

... Ich habs ja schon immer gesagt, doch jetzt ists ja offiziell- der ötti und die EnbW...

Hier vom Greenpeace Blog:
Den Schwaben unterstellt man gerne, besonders fleißig zu sein. Und wenn es ums An-der-Nase-Herumführen des Bürgers geht, sind Politik und Wirtschaft im Musterländle auch gerne mal gemeinsam besonders eifrig. Wie Günther Oettinger, der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, sich zum willigen Handlanger des Atomstromkonzerns EnBW gemacht hat, liegt jetzt nicht nur schwarz auf weiß vor – es wurde heute sogar von dem Karlsruher Energiekonzern offiziell bestätigt.

Im Kern geht es um die Tricks des Energieversorgers, die im gültigen Atomausstiegsgesetz festgelegten Fristen zur Abschaltung von Uralt-Reaktoren zu umgehen. Diese Fristen werden nach der im Normalbetrieb im Meiler produzierten Strommenge berechnet. Sind die vorgesehenen Kilowattstunden erzeugt, muss das Kraftwerk abgeschaltet werden.

Für sein AKW Neckarwestheim, das normalerweise schon im Juli 2009 vom Netz gegangen wäre, fand EnBW einen Dreh, um es auch über den Termin der Bundestagswahl hinaus am Laufen zu halten – die Hoffnung war: Dann kommt Schwarz-Gelb, und der Atomausstieg ist Geschichte. Also fing man schon im Jahr 2007 damit an, die Stromerzeugung in Neckarwestheim zu drosseln um die Laufzeit zu strecken. Greenpeace veröffentlichte interne EnBW-Dokumente, die das Getrickse des Unternehmens beweisen, im Oktober 2009. EnBW behauptete wieder einmal, dieser Schritt sei notwendig, um den Kraftwerkspark „wirtschaftlich optimal" fahren zu können.

Was EnBW wirklich dachte, stand aber nicht nur in Unternehmenspapieren. Es findet sich auch im Atom-Strategiepapier wieder, das von Günther Oettinger gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch im August 2009 erarbeitet wurde, und kurz nach der Bundestagswahl an Kanzlerin Merkel geschickt wurde. Unter dem Punkt "5.2.1 Betriebsweise der Kernkraftwerke" ist dort auf Seite 14 zu lesen:

Lediglich als ultima ratio ist eine Drosselung der Leistung der Kernkraftwerke mit dem Ziel ins Auge zu fassen, den Zeitpunkt des Inkrafttretens einer Änderung des Atomgesetzes zu erreichen.

Dieses „äußerste Mittel" wendet EnBW nun also schon seit drei Jahren an. Und weil es nun mit dem Ausstieg aus dem Atomaustieg nach der Wahl doch nicht so schnell geht wie eigentlich erwartet, wird die Leistung von Neckarwestheim jetzt weiter gedrosselt. Ein Sprecher von EnBW war sich heute nicht zu schade, gegenüber der Deutschen Presse Agentur zuzugeben:

Unsere bisherige betriebswirtschaftlich optimierte Fahrweise wird durch einen zeitlichen Aspekt ergänzt. [...] Wir bleiben mit reduzierter Leistung länger am Netz.

Statt möglicher 840 MW werden nur mehr 250 MW erzeugt. Die Optimierung der Atomenergie liegt also im Absenken der Stromproduktion über einen längeren Zeitraum. Wenn EnBW weiter so optimiert, nähern sie sich bald der Null-Produktion. Dann schließt sich der Kreis: Eine Null-Produktion, also die Stilllegung hält auch Greenpeace für die optimierte Fahrweise des alten Atomreaktors.

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Samstag, 27. Februar 2010

Donnerstag, 25. Februar 2010

E.on machts möglich

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Dienstag, 23. Februar 2010

Samstag, 20. Februar 2010

Süße Frucht Banane – außer du musst sie ernten

Man oh man- hier eine Zweitverwertung aus dem Blog von Greenpeace. Da überlege man doch zweimal welche Bananen wir das nächste mal kaufen!

Didi

Berlinale einmal anders: Am Dienstag war ich Gast und Referent beim "Kulinarischen Kino" des Filmfestivals. Dort werden eine Menge Filme gezeigt, die Appetit machen, und dazu wird gekocht. Es werden aber auch Filme gezeigt, die den Appetit verderben, Filme, die die Augen öffnen für die katastrophale Lage der Ernährung in der Welt.

BANANAS*-Filmplakate

Grund meines Besuchs in Berlin war die Deutschland-Premiere von "Bananas", einem Film des schwedischen Regisseurs Fredrik Gertten. Die Dokumentation schildert die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Arbeitern von Bananenplantagen in Nicaragua und dem US-amerikanischen Frucht-Multi Dole. Auf dessen Plantagen waren die klagenden "Bananeros" Ende der siebziger Jahre dem damals eingesetzten Pestizid DBCP ausgesetzt.

Das zur Bekämpfung von Bodenwürmern eingesetzte Spritzmittel führt zu schlimmen Langzeitschäden und bewirkt bei intensivem Kontakt unter anderem Unfruchtbarkeit und Missgeburten. Nicht nur in Nicaragua und in den benachbarten Ländern, auch in Afrika und Asien hat das Gift deutliche Spuren hinterlassen. Vermutlich 60.000 Menschen hat es der Fähigkeit beraubt, Kinder zu zeugen.

Gerttens Film begleitet zwölf Bananeros dabei, wie sie vor einem Gericht in Los Angeles um Schadenersatz klagen. Und er zeigt die Versuche der Dole-Verantwortlichen, sich jeglicher Schuld und Haftung für den DBCP-Einsatz zu entziehen. Besonders perfide: Dole war vom DBCP-Hersteller Dow über die Gefährlichkeit des Pestizids und seine zur Unfruchtbarkeit führenden Eigenschaften aufgeklärt worden. Und mit diesem Wissen hat das Unternehmen das Gift eingesetzt, bis die letzte Charge aufgebraucht war.

Als "Bananas!*" letztes Jahr auf dem Los Angeles Film Festival gezeigt werden sollte, setzte Dole alles daran, dass der Film aus dem offiziellen Festivalprogramm verschwand. Fredrik Gertten berichtete in Berlin, wie er und seine Mitarbeiter mit einer 150 Seiten umfassenden Klageschrift Doles konfrontiert wurden. Ihnen wurde nicht nur mit Schadensersatzforderungen in Millionen-Höhe gedroht, ihnen sollte auch auf Lebenszeit jegliche Äußerung zum Thema DBCP verboten werden. Journalisten, die in den USA und in Schweden über den Film und die durch ihn ausgelöste Kontroverse berichteten, wurden von Dole deutlich mit der Sicht des Konzerns konfrontiert.

Auf dem Podium beim "Kulinarischen Kino"

Erst eine Debatte über "Bananas!*" und das Recht auf Meinungsfreiheit im schwedischen Parlament und der Druck des schwedischen Lebensmittelhandels auf Dole gaben dem Bananas!*-Regisseur Bewegungsfreiheit zurück. Nur konsequent also, dass der Film jetzt auch auf der Berlinale lief. Und den Druck kann jeder Konsument aufbauen. Dem Publikum konnte ich nach dem Film am Beispiel der Greenpeace-Supermarktarbeit zeigen, wie Pestizide, Bananen, Supermärkte und Verbrauchermacht zusammenhängen. So erfolgreich, wie die Arbeit war – jetzt müssen wir vom Verbraucherschutz auch zum Anwenderschutz kommen. Denn zu einer wirklich sauberen und süßen Banane gehört auch, dass sie unter menschenwürdigen Bedingungen produziert wird.

Ach ja, Essen gab es dann auch noch: Alf Wagenzink, Küchendirektor des InterConentinental Hotels Berlin und gastronomischer Direktor des Kulinarischen Kinos, servierte dem Publikum einen Fruchsalat aus Bananen und eingekochten Früchten, die aus dem Garten des Schul-Umwelt-Zentrums (Berlin) Mitte stammten.

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Dienstag, 16. Februar 2010

100214 Palmberg Nordhang Pulverabfahrt- das VIDEO!!!

Hat ers net scheeee gmacht ;-)

Jahreszeitgerechte Ernährung!

...Fasnetsküchle!!!
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-12 Grad, aber wunderschön die Winterlandschaft

So macht der Weg zur Arbeit Spaß!

Didi
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Sonntag, 14. Februar 2010

Palmberg Nordhang- PULVER

Schee wars- nachdem die Palmen Piste vom Palmenrennen der Skiabteilung des SV-Glatten ja schon schön vorpräpariert war, lag nun ein schöner 30-40cm Pulverschnee auf dieser Piste.
Was liegt da näher als mit Jochen H. die Tourenski zu packen, Fell drauf und hoch. Abfahrt- geil- stellenweise natürlich hat man die "Badwannen" und Furchen des Kurses noch "erfahren" aber geil!
So sind wir dann doch drei mal hoch und natürlich drei mal runter.

Didi

Donnerstag, 11. Februar 2010

Kochen fürs Klima oder: Was ich letzte Woche in der Bücherhalle entdeckte

... Naja- ich lese ja gerne mal bei Greenpeace den einen oder anderen Artikel. Auch kochen wir sich mit einem ökonomischen wie ökologischen Verständniss unser Essen- doch jetzt auch noch ne Co2 Bilanz beim Essen machen???

Lest selber:

Didi


Was kochen wir denn heute .

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin immer auf der Suche nach neuen, leckeren, nicht zu komplizierten, sprich: alltagstauglichen Rezepten. Und siehe da, als ich letzte Woche in meiner geliebten Bücherhalle war, fielen mir im "Neuen-Regal" gleich zwei interessante Kochbücher in die Hände!

Nicht irgendwelche, sondern klimataugliche Kochbücher!

Da gibt es zum einen dieses:

Julia Balz u.a.: Das Klima-Kochbuch, Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart 2009. ISBN: 9-783440-119266

Was ich ja wichtig finde: dass so ein Kochbuch schöne Bilder hat und schön übersichtlich und praktisch angelegt ist - und das ist es beim Klima-Kochbuch.

Mein aktuelles Lieblingsgericht ist übrigens: "Gnocchi mit Spitzkohl".

Und es ist eben ein besonderes Kochbuch, weil es neben neuen Rezepten auch viel Wissen vermittelt, ohne oberlehrerhaft rüberzukommen.

Vieles wissen wir ja schon: Bio ist besser als konventionell, regional ist immer besser, wenig oder gar kein Fleisch ist eh klar - Fastfood ist out

Aber vieles wusste ich jedenfalls noch nicht: Wusstet ihr zum Beispiel, dass unter allen Nahrungsmitteln die Produktion von Fleisch und Milchprodukten das Klima am meisten belastet?

Jetzt habe ich mich mal noch intensiver mit dem Thema Kochen und Umwelt auseinandergesetzt und folgenden Ratgeber von Misereor Nachhaltig haushalten: Kritisches Konsumieren in Zeiten des Klimawandels entdeckt,den ich sehr übersichtlich und praxistauglich finde.

Ach ja und das zweite Buch:

Bettina Goldner: Umweltfreundlich vegetarisch. Genussrezepte mit CO2-Berechnungen ISBN 978-3-7750-0561-6

Auch hier wird sehr anschaulich (mit CO2-Bilanz) keineswegs die Lust am Kochen und Zubereiten genommen - sondern es wird zwischen den Rezepten Wissen vermittelt, das zum Teil bestimmt vorhanden, aber nicht immer präsent ist

Also was soll ich sagen, ich bin selber keine Vegetarierin, esse aber zunehmend weniger Fleisch und bin immer neugierig auf neue Rezepte. Also gerne her mit guten Rezepten, es müssen wie gesagt nicht nur vegetarische sein..

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Montag, 8. Februar 2010

Inferno-Race 2010

...leider schon das 5. Jahr ohne mich!
Trotzdem- die Jahre 1998 bis 2005 waren ne geile Erfahrung bei dem Hammer Rennen.
Mal sehen ob ich meine alten Knochen noch mal dort hin bringe- hätte schon mal wieder was!

Falls dies jemand sponsern will :-)))
Bitte melden- dann bin ich nächstes Jahr gleich wieder dabei.

Didi

Sonntag, 7. Februar 2010

SV Glatten- Skirennen, SIEGEREHRUNG Andi W.

Scheeeeee

SV Glatten - Home

SV Glatten - Home

Ach ja- falls jemand die Seite noch nicht kennt :-)

Didi

SV Glatten Skirennen- hier die Bilder

Habe doch noch ein paar Bilder gemacht- zu finden auf Picasa

Viel Spass!

Didi

Tausende standen an den Hängen und Pis(s)ten ...

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...Noch ists ruhig am Starthang

sind wir nicht nen geiles Team :-)

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SV-Glatten Skirennen- Anreise!

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SV-Glatten Ski - Rennen-

...Nach vielen Jahren ist wieder Schnee genug für das legendäre SV Glatten Ski-Rennen am Palmen Hang!
Ich berichte weiter ;-)

Didi
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Donnerstag, 4. Februar 2010

Auf dem Weg zur Arbeit...

Schade um den schönen Schnee!
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Montag, 1. Februar 2010

Rügen: Vogelgrippe abgesagt

...Kürzlich gefunden beim Kopp-Verlag:


Erinnern Sie sich noch an den Januar und Februar 2006? Als auf und um die Insel Rügen plötzlich die Schwäne umfielen wie die sprichwörtlichen Fliegen? Kaum kippten so ein paar Langhälse aus den Latschen, war gleich der Teufel los. Experten eilten an den Ort des Dahinscheidens und traktierten die Vogelkadaver nach allen Regeln der Kunst. Sie durchbohrten und durchstachen die gefiederten Leichen, als wollten sie sie nachträglich noch für ein schreckliches Vergehen bestrafen, das da hieß: H5N1. Am 16. Februar 2006 wollte das allseits geschätzte Friedrich-Loeffler-Seucheninstitut auf der Insel Riems in den toten Schwänen die »Vogelgrippe« entdeckt haben.

Pünktlich zum Fasching sprangen daraufhin Narren mit furchterregenden Masken und Schutzanzügen auf Rügen herum und schwenkten die schlaffen Langhälse wie eine ersehnte Beute vor den Kameras: »Vogelgrippe-Alarm«! Tage-, wenn nicht wochenlang hielten unsere geschätzten Qualitätsmedien das Publikum in Atem und übertrafen sich gegenseitig in düsteren Prophezeiungen über das Ende der Schwäne, ach was, der Menschheit, ach was, des Planeten.

Die Pharmaumsätze schossen in die Höhe; für Abermillionen kauften die Bundesländer mit Steuergeldern das fragwürdige Grippe-Mittel Tamiflu ein, das seitdem in Fässern vor sich hinschimmelt.

Wie bei jedem Narrentreiben ließ der Kater allerdings auch hier nicht lange auf sich warten. Die Begeisterung verebbte schnell, als immer neue Ungereimtheiten rund um die mysteriöse Grippe ans Licht kamen. Unter anderem, dass die »Vogelgrippe« ausgerechnet in den drei Landkreisen rund um das Friedrich-Loeffler-Institut zuerst aufgetreten war. Das Institut, in dem die Vogelgrippe »entdeckt« wurde, liegt nämlich nur einen Steinwurf von Rügen entfernt. Seltsam, nicht? Hatten die wackeren Forscher demnach einfach mal vor ihrer Haustür ein paar tote Schwäne zusammengeklaubt und sie zu Vogelgrippe-Toten gekürt – »h.c.« gewissermaßen?

Wer weiß. Von der Vogelgrippe ließ man jedenfalls alsbald die Finger, um nach einer Anstandspause 2009 die »Schweinegrippe« zu entdecken und genau dasselbe das Spielchen nochmals zu spielen: Korrupte Medien und unfähige Politiker brachten den Steuerzahler mit dem Einkauf nutzloser Impfstoffe erneut um hohe Millionenbeträge. Oder sollte ich sagen: Unfähige Medien und korrupte Politiker?

Bild beweint tote Schwäne auf Rügen.

Man weiß es nicht genau. Dass die Vogelgrippe-Panik mit Wissenschaft nicht viel zu tun hatte, weiß man dagegen sehr genau. Man kann man es unter anderem daran sehen, daß auf Rügen auch jetzt wieder Hunderte von Schwänen umkippen – und kein Schwan bzw. Schwein kümmert sich drum. Auch in diesem Winter herrscht – genau wie Anfang 2006 – wieder ein Massensterben unter dem Geflügel: »Es ist ein trauriger Anblick«, jault die Bild-Website: »Vor der Küste Rügens spielt sich ein Tier-Drama ab. Leblose Schwäne liegen festgefroren auf dem Eis. 100 Kadaver wurden schon entdeckt.«

Ach was – und nun? Vogelgrippe-Alarm? Seuchenpanik? Krisensitzungen?

Nicht doch: »Der harte Winter hat den stolzen Schwänen zugesetzt. Weil vielerorts die Gewässer komplett zufrieren, geht den Vögeln jetzt die Nahrung aus.« In der Tat. Sogar die Ostsee ist in weiten Bereichen zugefroren, wie die Bilder vom Timmendorfer Strand zeigen. »Die Verantwortlichen wollen nichts unternehmen«, weint Bild Krokodilstränen: »Die Polizei fühlt sich nicht zuständig. Es sei eine Form der ›natürlichen Auslese‹«.

Frage: Was war nochmal »natürliche Auslese«? Antwort: »Natürliche Auslese ist eine gängige Todesursache, an der die Pharmaindustrie nichts verdient, weshalb sie immer mehr in Vergessenheit gerät.«

Zugefrorene Ostsee Ende Januar 2010 am Timmendorfer Strand. Fotos: Wisnewski.

»Die Feuerwehren greifen auch nicht ein«, petzt Bild weiter: »Angeblich viel zu gefährlich! Das Eis sei zu brüchig, hieß es.« Laut der Trash-Zeitung unternimmt nur Dr. Bernd Nostiz, Leiter des Veterinäramtes des Kreises Rügen, einen matten Versuch, die Vogelgrippe wenigstens ins Spiel zu bringen: »An den Futterstellen sammeln sich viele Vögel. Ist einer von ihnen mit dem Erreger der Vogelgrippe infiziert, verbreitet sich die Krankheit rasend schnell auf ganz Rügen aus.«

Ja, und nun? Nichts »und nun«. Das war's dann auch schon. Die Pharma-Party wurde diesmal abgesagt. Schließlich ist man noch mit den Aufräumarbeiten nach der Schweinegrippe beschäftigt. Jetzt muss man erstmal die Reihen schließen und die Truppen sortieren. Und dann kommt die nächste Grippe. Ganz bestimmt.


http://info.kopp-verlag.de/news/ruegen-vogelgrippe-abgesagt.html

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