Posts mit dem Label Politik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Politik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 25. Juli 2014

2-Meter Regelung

Wir hier schon lange zu lesen ist, bin ich begeisteter MTB Fahrer seit 1986. Als die 2-Meter Regelung "auftauchte" konnte ich nur den Kopf schütteln. In vielen Gesprächen hat sich aber alles relativiert. Ärger deswegen hatte ich nie- ob schon ich die 2-Meter Regel nicht beachte!

Für mich gilt das Maß der Gleichberechtigung:
Mein Lenker ist ca 60cm breit. Ein z.B: Mercedes G (den fahren ja nicht wenige Förster und so) rund 2,2m. Wenn die 2-Meter Regelung für mich gelten soll- dann soll das Verhältnis 0,6m zu 2 m auch für solche Fahrzeuge gelten.

Die erste Aktion der DIMB habe ich bereits unterstützt. Die aktuelle Petition auch.
Ich kann nur den Kopf schütteln zu den Aktionen unserer Regierung gerade zur Petition. Ich kenne ja nicht wenige Menschen die daran "arbeiten", inclusive unseren Landwirtschaftsminister, Alex Bonde, den ich sehr schätze und persönlich gut kenne.

ABER- was da gerade "rüberkommt" von "meiner Regierung" klingt wirklich getrieben von der Wald-Lobby- es scheint mir gerade so nen art Deal zum Nationalpark zu sein... mehr möcht ich dazu mal nicht sagen-nicht dass ich auch noch mit Schüßen auf mein Auto rechnen muß wie damals in Freudenstadt mein sehr guter Freund Walter.

Besonders stört mich, dass wir z.B: vom ADFC in dem ich  aktiv mitarbeite nicht wirklich gehört wurden! Unserer Argumente scheinen niemanden zu interessieren!!! Traurig!

lest selber (Petitionsbrief):


Betreff: Die Petition befindet sich in der Beratung/Prüfung beim Empfänger
Referenz: Pressemitteilung des Petitionsausschuss vom 16. Juli 2014
Liebe Petitenten,
am 4 Juni 2014 fand die Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Landtages statt. Radfahrer, Wanderverbände, Wissenschaft, Jäger, Forst, Gemeinden, Naturschutz, Land-und Forstwirtschaft äußerten sich zur Petition. Leider wurden von den Befürwortern der 2 Meter Regel auch längst widerlegte Vorurteile vorgetragen, ohne dafür Fakten darlegen zu können.
Erfreulicherweise äußerten sich aber etwa die Hälfte der Verbände für eine Neuregelung des Waldgesetzes. So haben sich die Naturfreunde für uns ausgesprochen. Der Landesnaturschutzverband hat zwar betont, dass eine Regulierung in sensiblen Regionen stattfinden sollte, dass aber die 2 Meter Regel dafür nicht das geeignete Instrument ist. Vielmehr wurde angeregt, dass sich die Parteien an einen runden Tisch setzen sollten.
Vor allem Jäger, Waldbesitzer und die Forstkammer haben sich gegen uns ausgesprochen. Man war sich dabei nicht zu schade, erneut das Märchen von den tödlichen Unfällen anzuführen. Genau diese hatten wir schon in 2013 widerlegt, aber Fakten scheinen nicht zu interessieren. Sehr enttäuschend war auch das Statement des Vertreters der Gemeinden und Kommunen. Man könnte meinen, dass Radfahrer keine ernst zu nehmenden Bürger sind.
Am 16. Juli 2014 hat der Petitionsausschuss in einer nicht-öffentlichen Sitzung über unsere Anliegen beraten und eine Pressemitteilung herausgegeben. Darin wird lediglich auf die möglichen Ausnahmeregelungen verwiesen, die nun verstärkt vor Ort genutzt werden sollen. Die Verantwortung für das Landeswaldgesetz hat man damit auf die Kommunen und Landkreise abgeschoben.
Mit keinem Wort ist man auf die Argumente der Radsportverbände eingegangen. Es fehlt jegliche Begründung, warum an der 2 Meter Regel festgehalten werden soll. So können wir nur vermuten, dass  Lobbyisten im Hintergrund die Fäden ziehen.
Der Petitionsausschuss stellt sich damit auf die Seite der rot-grünen Politik des Überhörtwerdens. Was nützt eine Anhörung, wenn auf das Anliegen nicht eingegangen wird? Bürgerbeteiligung ist wohl nur gerne gesehen, wenn diese den eigenen Zielen entspricht. Wer sich nicht traut, ein Landesgesetz zu überprüfen, das weder befolgt noch kontrolliert wird, muss sich zu Recht nach der Handlungs- und Gestaltungfähigkeit der Landespolitik fragen lassen. Gleichzeitig wälzt  man  die unnötig entstehenden Kosten für Ausnahmeregelungen auf Kreise und Kommunen ab.
Der Tourismus hat unsere Petition bis zuletzt nicht mitgetragen. Auf Nachfrage erklärte er, dass er die Ausnahmeregelungen für ausreichend betrachte. Damit stellt sich der Tourismus gegen den Willen von fast 60.000 Petenten, obwohl diese eigentlich die biketouristische Zielgruppe darstellen. Zeitgleich wurden zum Teil Einladungen an Radgruppen vor Ort versendet, um bei der Ausweisung von touristischen Wegenetzen mitzuhelfen. Wir sehen dies sehr skeptisch, denn wenn sich der Tourismus gegen das Anliegen der einheimischen Radfahrer stellt, dann soll er unserer Ansicht nach selbst nach geeigneten Wegen suchen. Eine riesige Bürokratie wird dazu aufgebaut. Aber kein Ehrenamtlicher kann die Anforderungen des 63seitigen Handbuches erfüllen.
Das Parlament selbst wird nach der Sommerpause endgültig entscheiden. Es liegt an uns allen, weiterhin die Abgeordneten zu befragen, ob sie uns Gründe für die 2 Meter Regel nennen können. Wir sollten klar fragen, warum sich die Landespolitik nicht ihrer Verantwortung bewusst wird und ein Landesgesetz auch auf Landesebene an einem runden Tisch mit den Verbänden diskutiert und damit den Weg zu einem neuen Betretungsrecht, das allen und damit auch unseren Interessen gerecht wird, bereitet.
Wir werden weiter den Sommer über mit Aktionen auf unser Anliegen hinweisen. Besucht unseren Stand auf der Eurobike. 

Folgt uns auf Facebook (auch für Nicht FB-Mitglieder) und haltet Euch auf dem Laufenden. Tägliche Neuigkeiten unter:
https://www.facebook.com/DIMB.OpenTrails

Das Protokoll der Anhörung: 
Die Pressemitteilung des Landtages:

Unsere Pressemitteilung: 
Stellungnahme von 2013 zu den angeführten Unfällen.

Alle Infos zur „Weg mit der 2 Meter Regel“ Kampagne findet Ihr unter:

--
Alle weiteren Informationen zur Petition erhalten Sie unter diesem Link:
 

Dienstag, 28. Mai 2013

Zielscheibe Mensch

Unter diesem Motto ist vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 in Villingen- Schwenningen ein internationaler Kongress über Soziale und gesundheitliche Folgen des globalen Kleinwaffenhandels.

Veranstalter ist die Ärzteorganisation IPPNW.

„Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Kleinwaffen sind die Massenvernichtungsmittel unserer Zeit“, kritisiert Arzt und IPPNW-Vorstandsmitglied Helmut Lohrer. 

Den Flyer dazu habe ich auf der BDK13 in Berlin nochmal in die Hände bekommen. Kurz darauf die Nachricht das in Kentucky ein fünfjähriger seine Schwester mit seiner EIGENEN Waffe getötet hat:

Das Besondere im Fall von Kentucky: Es war die eigene Waffe des Fünfjährigen, die er im vergangenen Jahr bekommen hatte. Die scharfe Waffe, Kaliber 22 (5,6 Millimeter), wird extra für Kinder gebaut und nennt sich "Mein erstes Gewehr". Auf der Website des Herstellers ("Qualitätswaffen für Amerikas Jugend") sind dutzende Kinderbilder. Einige zeigen Säuglinge, denen Gewehre mit Zielfernrohr in den Arm gelegt wurden. Und auch Kundenbriefe: "Meine viereinhalbjährige Tochter liebt die pinkfarbene", heißt es über eine Flinte.

>> My First Rifle << Mir dreht sich immer noch der Magen wenn ich darüber nachdenke, dass so etwas passiert ist- und immer wieder passieren kann.

Dieser Flyer, der Artikel über das Kind und ein Artikel in der TAZ haben mich wieder mehr zum Nachdenken über die weltweite Situation des Handels mit Kleinwaffen und derer Gefahr gebracht. 

Der Artikel in der TAZ war ein Undercover- Bericht über ein Schießkurs für Frauen:

Die Wumme fürs Handtäschchen


Liest sich erst mal ganz locker, doch wird immer krasser:

Wenige Tage vor dem Kurs hat ein vierjähriger Junge beim Spiel im Elternhaus einen Sechsjährigen erschossen. Das in den USA nicht seltene Drama hat Schlagzeilen gemacht. Aber in unserem Kurs kommt es nicht vor. Wir befassen uns nicht mit Politik oder Moral. Wir lernen schießen. Techniken.
Zum Thema Gefahren sagt die Ausbilderin einen Satz aus dem NRA-Repertoire. Der ist so bekannt, dass mehrere Teilnehmerinnen ihn laut mitsprechen: „Schusswaffen töten nicht – Menschen töten“. Kinder und Schusswaffen sind für sie kein Problem. Immer vorausgesetzt, die Eltern machen die Erziehung richtig. Vor allem müssen sie Kindern beibringen, dass sie sich von Waffen fernhalten. Möglichst schon im Krippenalter. Zusätzlich können sie ihre Kleinen ab drei in „sichere Schusswaffen“-Kurse der NRA schicken. 
Ja klar- ich schicke Kinder in den Kurs für sichere Schusswaffen, empöre mich aber über die Kindermilizen die immer wieder in Kriesengebieten "gezüchtet" werden. Wie krank ist das denn? 

Ich finde dies alles nur noch krank was da in diesem Zusammenhang vor allem in den USA passiert. Sicher gibt es solche Dinge auch hier zu Lande. 
Erziehung und Sensibilisierung auch zum Thema Waffen sind nötig- aber nicht so. >My First Rifle< ist die Krönung dieses Waffen- Wahns der USA.

Ja es ist mal interessant mit ner 357 Magnum zu schießen, Tontauben mit einer Pumpgun abzuballern. Es ist interessant und erschreckend zugleich, selbst die Zerstörung zu erfahren die so eine Waffe verursachen kann. Wenn man sieht wie so eine Kugel auf eine Zielscheibe oder fiktives Ziel trifft. Die Wucht eines Jagdgewehres zu spüren wenn der Schuss abgeht. Zu sehen wie ein Wildtier dadurch über die Wiese geschleudert wird.

DAS war es dann aber auch schon! Wer dies einmal erfahren hat- sollte es abspeichern und nie mehr vergessen. Jeder schaut nen Ballerfilm an und lacht wenn es knallt. Doch wenn dies real wird?

Ich bin in einer Familie von Jägern aufgewachsen. Ich hab Freud und Leid sehen können was Waffen anrichten können. Ja - es ist z.B. ein Sport mit einer Luftpistole unter hoher Konzentration  bei einem Wettbewerb auf eine Papierscheibe zu schießen. Ich habe großen Respekt vor meinem Vater wie er in seiner Altersklasse da aktiv ist und Spass hat.

ABER- dies ist Sport- was in den Berichten steht, hat damit nix zu tun. 

WAFFEN können töten- dafür wurden sie gemacht- ob es die Person die sie in der Hand hat nun gerade will oder nicht.

Wer kann, sollte sich mal die Zeit nehmen und die Seite der IPPNW durchlesen- oder gar zu einer Demo der Friedensbewegung gehen. Ich kann es nur empfehlen.

Meine Zeit als Zivildienstleistender hat mich da noch etwas geprägt. Als ich wieder an meinen Arbeitsplatz  kam sollte ich an einem Versuchswerkzeug für glasfaserverstärkte Pistolenschalen arbeiten. Ich verweigerte die Arbeit an diesem Werkzeug. Man bat  mich zum Gespräch- es sei ja nur ne Sportwaffe. Ich bestätigte dies, machte aber klar- dass es damit anfängt und die Technologie dann, wenn ausgereift, auch für "richtige" Handfeuerwaffen fähig ist. Wie wir heute sehen ist dies schon lange möglich. Man muss sich nur die Story mit der im Rapid Prototyping Verfahren hergestellten Waffe anschauen.

Mein Abteilungsleiter verstand mich - ich habe darauf an dem Projekt nicht mitgearbeitet. Ich war nicht alleine!

In meiner fast unmittelbarer Nachbarschaft in Oberndorf am Neckar ist eine mächtige Konzentration an Kleinwaffen Herstellern. Hier sind sie zuhause - Rheinmetall (Mauser) und Heckler und Koch

Am Samstag 1.6. um 10 Uhr ist vor den Toren von Heckler und Koch ein Kundgebung - organisiert vom Kongress.

Wer kann- geht hin.

Kommentare wie immer willkommen.

Grüße,
Dietmar

Sonntag, 31. März 2013

Merkels Sargnagel


... so lautet der Titel eines Artikels in der TAZ vom Montag 25.3.2013.

Dem ist leider nix mehr hinzuzufügen!

ENERGIEHARDLINER IN DER UNION STECKEN IN DER VERGANGENHEIT FEST
Auch zwei Jahre nach der Energiewende ist das Verhältnis der Regierung Merkel zu erneuerbaren Energien widersprüchlich. An manchen Tagen lobt sie den Wechsel zu Wind- und Solarenergie geradezu in den Himmel. Um dann, kurz darauf, zur Vorsicht zu mahnen, sich darüber zu beklagen, dass alles zu schnell gehe, und die EEG-Umlage für zu hohe Energiepreise verantwortlich zu machen. 
.... 
Lest selber hier weiter

Montag, 20. Februar 2012

Kleiner Hinweis in eigener Sache S21


Aus gegebenem Anlass noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache:

Alles was ich sage, schreibe und tue- mache ich als DIETMAR LUST in meiner privaten Person.

Ich äußere mich ausdrücklich NICHT als grünes Parteimitglied- wie mir auch manchmal unterstellt wird. 

Solange ein großer Teil im Widerstand nicht zwischen Partei und Amt eines MPs – der eine gute Arbeit macht, unterscheiden kann- bleibt es auch so: kein politische Statement zu S21 von mir! Nur meine eigene, private Meinung.

Auch die Grüne Partei, die Fraktion und die Regierung haben noch einiges aufzuarbeiten. Kommunikation auf "Augenhöhe" schaut anders aus. Zum Souverän wie innerhalb und zwischen den "Gremien".

Mein Widerstand gegen dieses mafiöses Mistprojekt stoppt deshalb nicht- es nährt ihn höchstens.

In den nächsten Tagen werde ich hier entsprechend weiter informieren was ich damit meine.

Dietmar Lust

Dienstag, 14. Februar 2012

Nina Picasso und die Spannungen zwischen Demonstranten und Polizei

AUS EINER MAIL EINER BEKANNTEN- hier für EUCH:




Liebe Freunde und Bekannte,

in einem seht guten Statement analysiert Nina Picasso die Spannungen zwischen Demonstranten und Polizei
und damit die Situation in unserer Stadt. Und sie beschreibt die ganz einfachen Bedingungen, wie dies befriedet werden könnte.
LESENSWERT!

Nina Picasso »

Es menschelt sehr - auf Demonstrantenseite wie auch auf Polizeiseite!
Ich erlebe es bei Mitstreitern - ich lernte sie als total ruhige Menschen kennen - fast schon unauffällig. Je mehr Lug und Trug von Seiten der Bahn und der Politik kamen, je mehr Ohnmacht zu Tage kam - umso lauter und umso mutiger wurden sie. Anfangs sitzblockierten sie nie - jetzt tun sie es. Aus lauter Empörung über staatliches Unrecht.
Ich lernte Menschen kennen, die schon immer lautstark waren und teilweise noch lauter wurden. Es gab aber genauso Mitstreiter, die leiser wurden - es hat ihnen die Sprache verschlagen - sie zogen sich teils sogar zurück und resignierten. Teilweise gibt es Mitstreiter, die ergehen sich in ständigen lauten provokativen Sprüchen gegenüber uns, aber auch insbesondere gegen die Polizei- das ist Mist, denn das heizt die Stimmung sehr auf und bringt die Polizisten teilweise gegen uns auf. Dieses Anheizen passiert schon gleich zu Beginn, wenn die Polizei aufmarschiert - sie „ticken“ verbal aus und es fliegen teils leider auch Beleidigungen.
Andersrum aber genauso – warum müssen Polizisten unnötig die Stimmung aufheizen? Warum müssen teils die Antikonfliktteams die Stimmung durch Provokation schlecht machen? Ich habe auch erlebt, dass die Anti-Konflikt-Teams eine Ansage an uns richteten, was als nächstes von Seiten der Polizei geplant werde- dann wurde nichts eingehalten- muss nicht ihre Schuld sein- kommt aber ganz schlecht! Vertrauen futsch. So ist die Stimmung schon von Anfang an gegen diese Teams, wenn sie nur auftauchen.

Je nach Einsatzleiter verlaufen Blockaden verschieden ab: „Kommt Einsatzleiter XY , dann geht die Räumung ruhig ab.“ Kommt Einsatzleiter XYZ - oh je, dann „fliegen die Verbalfetzen“ und es geht chaotisch und unruhig zu, die „Sitzenbleiber“ werden teils grober abgeführt .
Dass wir Blockierer nicht reine „Unschuldsengel“ sind, geht schon klar aus der Aktionsform hervor- es ist aber trotz allem unser Recht. Wir sind friedlich, aber nicht brav. Wir müssen und dürfen uns staatliches Unrecht nicht gefallen lassen. Die Polizisten vor Ort, die uns räumen müssen, könnten teils wirklich den Eindruck kriegen, wir wollen sie nur vera....n. Dem ist nicht so. Es ist ja nicht persönlich gegen sie gerichtet. Sie haben doch ihre Mittel ,wenn es zuviel wird- Abräumen, Platzverweis, fertig.
Teilweise finde ich schon ,dass die Polizisten eine „Engelsgeduld“ mit uns haben! Ich glaube, das sind die Polizisten, die sich klar machen, warum wir unten sind und die von sich aus ruhiger agieren.
Ich habe einen Polizisten erlebt, der sich sogar bei einer Blockiererin für eine Verletzung stellvertretend für andere Kollegen entschuldigt hat, obwohl er nichts damit zu tun hatte! Das fand ich eine unglaublich tolle Geste!
Derselbe Polizist hatte aber Monate später tatenlos zugesehen, wie ein LKW-Fahrer, der blockiert wurde, absichtlich anfuhr und die Blockierenden touchierte. Der Polizist rechtfertigte es sogar noch! Er hatte sich durch ständige Einsätze durch Stuttgart 21 verändert. Ich denke, er ist auch so genervt und kann uns Demonstranten nicht mehr sehen geschweige denn hören! Er lebt diesen Frust auf diese Weise aus-übel.
So geht es einigen Polizisten. Es werden keine Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten von Seiten der Bauleute oder Bahn verfolgt. Es wird geflissentlich drüber hinweggesehen - aus „Strafe“ gegenüber uns Demonstranten, die wir die Polizisten nerven, weil sie ständig raus müssen und die andere Arbeit liegen bleibt.(?)

Gleiches Recht für alle - mitnichten! Die Polizisten sind leider in Teilen nicht mehr neutral - die Emotionen überdecken ihre Dienstpflicht!
Das zerstört nachhaltig das Vertrauen in die Polizei! Bei den Polizisten kriselt es auch! Schlimm ist halt- sie haben die „Macht“- ihnen passiert nichts! Es macht mich persönlich sehr traurig - da ist schon ein Stück „Heile Welt“ zerbrochen! So kannte ich die Polizei nicht.
Uns spricht man Emotionen ab, ja man „kriminalisiert“ sie förmlich (Herr Züfle!). Das ist nicht in Ordnung!
Ich habe einen Polizisten in einem Film gesehen, der einem alten Mann den Rollstuhl wegzog, sodass er hinfiel. Das war unmöglich! Ein Demonstrant stieß den Polizisten weg, das war auch nicht richtig- der Schlagstock wurde gezückt. Unnötig von Seiten der Polizei und später unnötig vom Demonstranten– die Polizisten waren zu wenige und wollten es alleine lösen. Schlecht, sehr schlecht. Es ging trotz allem noch mal gut aus. Man merkt einfach, die Nerven liegen bei Demonstranten wie auch bei den „Basisbeamten“ oft blank. Auch bei Truppführern.
Ich könnte noch viele Beispiele bringen. Was ich mit diesem Statement ausdrücken will:

Stuttgart 21 bringt alle Seiten in eine Bredouille. Es emotionalisiert Demonstranten wie Polizisten gleichermaßen! Es ist kein gutes Projekt- es spaltet die Menschen. Wir alle kriegen keine Atempause. Im Gegenteil. Die Bahn will weiter völlig unnötig unwiederbringliches zerstören- wir wollen uns wiedersetzen, die Polizei soll schützen, die Politik muss förmlich bombardiert werden von Bürgern, damit sie endlich ihrer Aufgabe nachkommt, sie tut es dennoch so gut wie nicht.....
Jetzt kommen Sie ins Spiel Herr Züfle und Team. Natürlich ist meine „Forderung“ rechtlich völlig unerheblich, aber vielleicht überlegenswert:
Ich finde es schon mal gut, dass sie zumindest Gerichtsurteile abwarten, die der Bahn (theoretisch) das Recht auf Zerstörung geben (Südflügel) und Sie das polizeilich „begleiten“.
Sie sehen das aber auch nur kurzfristig.
Was sind denn die Folgen- der „Kampf geht weiter, die Gegner werden nicht aufhören Gegner zu sein- alle Welt denkt, wenn Park und Südflügel zerstört sind, hört der Widerstand auf. Wer den Widerstand erlebt hat und noch erlebt, weiß, dass der Widerstand sich aus Wissen speist und nicht um des Widerstands willen weitermacht. Die Bürger wollen Gerechtigkeit und ordentliches Handeln der Regierung und der Bahn- sie wollen Selbstverständlichkeiten, sie wollen dass die Demokratie nicht weiter ausgehöhlt wird. Sie wollen die Stadt lebenswert erhalten und keinen Risiken aussetzen für nichts.
Wenn jetzt tatsächlich die Baumfällungen stattfinden sollten- dazu noch entgegen der sogenannten Schlichtung, die alle Politiker und die Bahn unterschrieben haben, dann wird unendlich viel mehr zerbrechen- es wird keinen Frieden geben. Darunter wird auch die Polizei erheblich leiden- vielleicht weniger Sie, aber die „Basis“, die auf der Straße ihren Dienst verrichtet. Da tragen Sie ein Riesenstück Verantwortung mit!
Im alltäglichen Dienst werden sie nicht mehr das Vertrauen genießen wie früher. Was gerade etwas gekittet war nach dem 30.09. wird wieder gebrochen sein. „Die Polizei ist nicht für die Bürger da“, sie schützt sie nicht vor dem Konzern DB AG, der bekanntermaßen lieber mögliche Tote in Kauf nimmt, als für ordentliche Sicherheit zu sorgen, der lieber die Innenstadtbewohner unendlichen Risiken aussetzt- Gesundheitlich wie auch sächlich (Hangrutschungen, Verwerfungen, Mineralwasser, schlechte Bahn, Lärm. Staub....), als auf ihre Immobiliengeschäfte und den Steuergeldern für ihre Bilanzen zu verzichten.
Verfallen Sie nicht dem Glauben, dass nur wir „Radikalen“ das Vertrauen in die Polizei verloren haben. Nein - Bürger sind nicht dumm. Viele in meinem Bekanntenkreis gehen nicht auf die Straße, aber sie erkennen sehr wohl, dass die „Gewalt“ von einer ganz anderen Seite ausgeht, als von uns Gegnern!
Sie könnten SALOMONISCH agieren! Sie könnten durchaus bei Ihren Sitzungen mit Bahn und Politik klarmachen, dass es ein Muss ist, den weiteren Abriss und die geplanten Baumfällungen usw. ein halbes Jahr auszusetzen- die Politik hätte Zeit, die rechtlichen Dinge (Rückbau Verfassungswidrigkeit, Stresstestlüge, Bauablaufplan, Kosten...)adäquat zu klären, die Bahn müsste gezwungen werden, in dieser Zeit ALLES auf den Tisch zu legen. Ohne Tricksen und Täuschen. Sie könnten durchaus darauf verweisen, dass die Polizei nicht dazu da ist hat, heute zu schützen, um morgen festzustellen, dass es doch einen „Paragrafen“ gab, der das „Baurecht“ doch nicht 100% absicherte.
Ohne ordentliche Hausaufgaben von Bahn und Politik- keine Polizeieinsätze.
DAS WÜRDE BEFRIEDEN!
Sie könnten es durchaus begründen (Sie haben es ja teilweise schon angedeutet)- es ist nicht zu verantworten, dass die Polizei hier noch mindestens ein Jahrzehnt Baustellen schützen soll. Sie können nicht verantworten, dass die Basispolizei nicht mehr der eigentlichen Polizeiarbeit nachkommen kann, es ist für die Beamten selbst gut, wenn sie nicht mehr verbal laufend attackiert werden - einige Polizisten zerreist es innerlich wirklich.... Das würde Ihren Kollegen gut tun. (Bei einem Castoreinsatz sind Polizisten vielleicht mal nur ne Woche innerlich zerrissen, weil sie gegen Atomkraft sind- aber hier geht es schon zwei Jahre- das hinterlässt Spuren!)
In dieser Zeit könnte auch die Zeltstadt weg, das würde der Pro-Seite gefallen. Der Bahn täte es nicht weh- sie kann sowieso NICHTS bauen, wegen fehlender Genehmigungen und Auftragnehmern. Uns täte es auch gut, weil man dem Alltag leichter nachkommen kann und vor allen Dingen:
Es würde wieder VERTRAUEN aufgebaut werden können- von ALLEN Seiten her! Ich wünsche mir wieder die Polizei, die wirklich für alle da ist und nicht nur für einige wenige Politiker und einem Konzern. Die die Bürger schützt ,die vor der Bahn Schlimmstes befürchten müssen- und nur in Angst leben.
Eins noch ganz kurz: Es gäbe nicht einen Demonstranten und nicht einen Blockierer oder sonstige Aktionen, wenn die Politiker einfach nur ihre Pflicht tun würden, und die ganzen fragwürdigen Rechtsbrüche, Kosten und Bauabläufe adäquat und ehrlich aufarbeiten würden!



Nur die Lüge braucht Staatsgewalt

Donnerstag, 12. Januar 2012

Kommt zu Hauf!


"Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht!" (Papst Gregor der Große, Moralia in Job, 54,45; ca. 7. Jahrhundert)
------------------------------------------------------------------

Liebe Leute- der #dday ist da!

Grube und seine Lakaien machen ernst und wollen morgen beginnen den Südflügel abzureisen wo noch nicht sicher ist ob sie das überhaupt müssen und DÜRFEN!
Die Bahn legt es darauf an, jetzt etwas abzureisen um später einen Prozess zu führen. Die Polizisten sollen was schützen obwohl sie nicht wissen ob sie nun eine Straftat „schützen“ oder nicht!

------------------------------------------------------------------
Gute Menschen brauchen keine Gesetze, um gezeigt zu bekommen, was sie nicht dürfen, während böse Menschen einen Weg finden werden, die Gesetze zu umgehn. (Platon)
------------------------------------------------------------------

Egal- es ist eine reine Machtdemonstration der Bahn gegenüber dem gesunden Menschenverstand.

KOMMT- packt euch warm ein und kommt nach Stuttgart- am besten gleich. Seid einfach DA- still und friedlich.
Lasst uns eine kritische Masse am Südflügel bilden. Je mehr wir sind um so mehr Druckmittel haben wir!

------------------------------------------------------------------
Menschen, die jedes Risiko scheuen, gehen das größte Risiko ein.
(Georg Kennan)
------------------------------------------------------------------

Es sind Versammlungen am Südflügel von heute 10 bis 0 Uhr angemeldet- also MUSS Euch die Polizei durch lassen.

Es gibt Sammel- und Treffpunkte:
Ferdinand-Leitner-Steg und bei den Rossbändigern im unteren Schlossplatz

Ich freue mich VIELE von Euch zu treffen!

Dietmar

Freitag, 2. Dezember 2011

Wie geht´s denn nun weiter mit Schuttgart21


Ich werde oft gefragt: "Wie gehts dir denn jetzt so- wie macht Ihr weiter, was war denn so bei Euch in Eurer Gruppe, ..?"

Hier meine Antwort:

WIR haben hier im Kreise und im ganzen Land gezeigt, wie man bei einem Projekt zusammen arbeitet- und nicht gegeneinander oder nebeneinander. Diese Anerkennung wurde von vielen Seiten an mich herangetragen. Oft mit dem Beisatz: „So sollte auch die Arbeit in den politischen Gremien dieses Landes und Bundes laufe.“ Wir haben gehandelt, mit kleinem Budget, Hand in Hand, OHNE Fraktionszwang und andere Einschränkungen.

Die Wahl ist durch- wir haben nicht die Mehrheit erlangt.
Das Land verabschiedet kein Gesetz, dass ihm Rechte erteilt aus Verträgen zur Finanzierung aus Stuttgart 21 auszusteigen. Mehr ist nicht passiert!

Dies bedeutet aber NICHT, dass dieses „ICE-U-Bahnhöfle“ (Zitat Arno LUik)  Projekt dadurch besser ist oder gar wird.

Über Wahlbeteiligung und Finanzspritzen aus  welch Töpfen auch immer die „NEIN“ Kampage befeuert wurden brauchen wir uns hier nicht unterhalten. Das Aktionsbündnis Freudenstadt- Horb hat mit einem Budget von ca . 1000€ die Kampagne bestritten. Finanziert von Privatpersonen, Gruppen und auch Parteikreisverbänden.
Wenn man bedenkt, dass ein DIN A2 Kunststoffplakat 3€ und ein DIN A1 4,95€ kostet, kann sich jeder mündige und klar denkende Bürger, ausrechnen welche „Finanz“- Mächte hinter der NEIN- Kampagne steckten die hier im Kreis ausschließlich dieses Plakatmedium nutzen.

Warum ist denn die Volksabstimmung so-> 19,8% JA, 28,3% NEIN, 51,9% schweigende MEHRHEIT, ausgegangen?
Es gibt viele Erklärungen dafür, ich greife eine davon auf. Wenn eine Regierung den Bürgern fast 60 Jahre lang erzählte was schwarz und was weiß zu sein hat, kann man nicht vom Bürger verlangen, dass er von heute auf morgen selbstständig denken kann. So wird dann auch gerne mal das gedacht und gemacht, was der Bürgermeister sagt, der Chef einem vorbetet, der Vorstand vom Fußballverein, etc- ohne darüber nachzudenken

Der Widerstand geht weiter- für mich auf alle Fälle.- Die Art und Weise wird sich noch zeigen.

„Die Schlacht gegen den schwarzen Filz wird am Nesenbach geschlagen!“


Stuttgart fährt seine 9000 Krieger auf- wir werden da sein- still und friedlich. Wenn die Bagger an den Südflügel rollen können wir dies nur verhindern, wenn IMMER mehrere Hundert Menschen vor Ort sind.

OBEN BLEIBEN

Dietmar Lust

Montag, 14. November 2011

Solche Menschen sind "Prediger"

... da kann ich nur verstehen warum immer mehr Menschen den Weltreligionen Ihren Rücken kehren!

UNGLAUBLICH.

Lest hier


Bei einer Veranstaltung des CDU-Stadtverbandes: "Stuttgart 21"-Befürworter Johannes Bräuchle schießt verbal auf die Gegner

Pfarrer fährt schwere Geschütze auf

Sachsenhausen. Rechtsbruch, Verfassungsbruch, SA-Methoden, Ermächtigungsgesetz: Das waren schwere Geschütze, die da am Donnerstagabend in Sachsenhausen im Gasthaus "Engel" gegen die Gegner von "Stuttgart 21" und gegen die Landesregierung in Stellung gebracht wurden.
Abgefeuert wurden sie bei einer Veranstaltung des CDU-Stadtverbandes Wertheim von Pfarrer Johannes Bräuchle, ehemaliger CDU-Stadtrat in Stuttgart und "das Feindgesicht" beziehungsweise "der gehasste Mensch schlechthin" bei den Gegnern des Projektes, habe er doch deren "Meinungsdurchmarsch auf der Straße verhindert".
Stadtverbandsvorsitzender Udo Schlachter versprach den rund 50 Interessierten viel zu Beginn der Veranstaltung. Bräuchle vermittle "seine tiefgreifende Sicht der Dinge", begebe sich nicht "klein-klein ins Detail", sondern widme sich "dem großen, übergeordneten Thema".
Der evangelische Pfarrer zeichnete allerdings erst einmal in großen Linien seine Lebensgeschichte nach. "Ich sah mich immer herausgefordert, mich zu positionieren", sagte er dabei und vermutete in sich "Restpotenzial des schwäbischen, revolutionären Erbes". Vom 13. Kapitel des Römerbriefs von Paulus, "Jedermann sei untertan der Obrigkeit die Gewalt über ihn hat", führte der Weg des Redners zum Grundgesetz, wo das biblische Gehorsamsgebot in einen Rechtsrahmen gesetzt worden sei, und von da war es dann nicht mehr weit zu "Stuttgart 21" und dem Widerstand gegen den Widerstand.
Er sei "wegen der Meinungsfreiheit auf die Straße gegangen", so Bräuchle, Freiheit, Demokratie und Rechtskultur seien betroffen, "vielleicht sogar bedroht", wenn Ideologie ins Spiel komme.
Zwischendurch machte der Redner geltend, der Stuttgarter Gemeinderat habe sich in Sachen Information und Bürgerbeteiligung bei den Grundsatzbeschlüssen zu Stuttgart 21 nichts vorzuwerfen, und die Grünen seien die ersten gewesen, die sich für den Entwurf entschieden und bei anderen dafür geworben hätten, der nun verwirklicht werden solle.
Für den ab 2009/2010 aufkommenden Widerstand machte er, neben den Grünen, den Bund, "Robin Wood" und "Campact" verantwortlich. Absicht sei es gewesen, "in der Bevölkerung einen Hype zu erzeugen", die Meinungsbildung sei auf die Straße gewandert.
Für ihn selbst sei es undenkbar, "heute zu schweigen, wenn ich gestern etwas für richtig gehalten habe". Die Verantwortlichen für den Polizeieinsatz bei der Demonstration am 30. September vergangenen Jahres sah Bräuchle klar bei den Veranstaltern des Protestes und deren "miesen Manipulationen". Der Polizei mache er an dieser Stelle keinen Vorwurf. Schließlich kam der Redner auch noch auf die Schlichtung zu sprechen, bei der er von Anfang an das Gefühl gehabt habe, dass diese von Seiten der Gegner nicht ernst gemeint gewesen sei.
Durch die Besetzung des Schlossparks, bei Demonstrationen und vor allem damit verbundenen Blockaden werde fortlaufend Rechtsbruch, ja sogar Verfassungsbruch begangen, die Proteste beim sogenannten "Schwabenstreich" mittels Trillerpfeifen "das ist so was übles, das ist Terror, das kennen wir aus der SA-Zeit".

Volksabstimmung als Machtfrage

Bei der Volksabstimmung am 27. November müsse man mit "Nein" votieren - egal, wie man zu Stuttgart 21 stehe, denn "das ist eine Machtfrage, und erst wenn die entschieden ist, können wir wieder eine Sachdiskussion führen". Ein Erfolg der Projektgegner stelle einen Dammbruch dar.
Bräuchle sprach von einem "Ermächtigungsgesetz", bei ihm "klingeln da sämtliche Alarmglocken". Denn "mit diesem Gesetz wird versucht, der Regierung die Macht zu geben, bestehendes und geltendes Recht zu brechen".
Heftig unter Feuer nahm der Redner den grünen Verkehrsminister, den er unter anderem als "diesen Burschen" bezeichnete. Dessen Regierungsqualität sei "äußerst begrenzt", sagte er später noch und sprach im Hinblick auf das, was zum Amtsantritt geschworen worden sei, von "einem Offenbarungseid". Sich selbst nannte Pfarrer Bräuchle "einen Vertreter der wehrhaften Demokratie, und die steht jetzt auf dem Spiel".
Auch wenn er ihm im Grundsatz Recht gab, so ließ Walter Ploch als erster Redner in der Diskussion doch Kritik an der Verwendung des Begriffs "Ermächtigungsgesetz" anklingen.
Eine "Gefährdung der Demokratie" befürchtete Jochen Müssig, der von dem Gast aus Stuttgart außerdem eine Bestätigung dafür erbat, dass die Gelder für Stuttgart 21 zweckgebunden seien. "Das ist fraglos so", meinte dieser. CDU-Kreisgeschäftsführer Klaus Kuß mutmaßte, dass die Volksabstimmung nicht zur Befriedung der Situation führen werde, werde die Regierung doch nicht die Kraft oder den Mut haben, das Projekt durchzusetzen.
Einen "enormen Imageschaden" für das Land sah Brigitte Gläser und beklagte, "es gibt so viel Hass und überhaupt keine Toleranz".
Schon die alte Landesregierung sei von "Stuttgart 21" gelähmt worden, und der neuen ergehe es jetzt nicht anders, meinte Axel Wältz.
Er mache sich ernsthaft Sorgen, so abschließend Udo Schlachter. Gleichzeitig mache es aber auch "Mut zu wissen, dass es Leute gibt, die das alles ansprechen". ek
Fränkische Nachrichten
12. November 2011

Mittwoch, 9. November 2011

"Warum fangt ihr jetzt erst an gegen S21 zu wettern?"

Hier eine Chronologie die diese Aussage die ich schon 1000000 mal gehört habe eindeutig widerlegt!


STUTTGART 21: EINE AUSFÜHRLICHE CHRONOLOGIE


Mehr kurioses zur aktuellen Situation unter dem Register S21 / K21!

Dietmar Lust

Dienstag, 12. Juli 2011

Kleine Presseresonanz der Aktion am Montag 11.7.2011 bei der Mahnwache

FreudenstadtGrüne Eintracht am Rathausbrunnen

Schwarzwälder-Bote, vom 12.07.2011 19:01 Uhr
d0f3e70a-ac65-11e0-9148-884fb32d713e.jpg
Als Gast bei der Atom-Mahnwache in Freudenstadt begrüßte Dietmar Lust (rechts) Hans-Joachim Fuchtel. Foto: Wiegert Foto: Schwarzwälder-Bote


Von Claus Wiegert Freudenstadt. Sommerlich-leger, ganz in schwarz gekleidet kommt Hans-Joachim Fuchtel zum Treffen vor der Atom-Mahnwache in Freudenstadt. Der Parlamentarische Staatssekretär lässt auch verbal keinen Zweifel daran, dass er ein in der Wolle gefärbter Christdemokrat ist – und vertritt doch grüne Positionen, die ihm hin und wieder sogar den Beifall der Kernkraft-Gegner einbringen.


Rund 50 Teilnehmern steht Fuchtel vor der Mahnwache, der mittlerweile 14., Rede und Antwort. Der erste Politiker, sagt Dietmar Lust von Bündnis 90/Die Grünen, den die Mahnwachler überhaupt einluden. "Ich habe keine grüne Partei gebraucht, ich war sie selber", sagt Fuchtel. Mit Wahlkampf habe die Energiewende nichts zu tun, versichert er: "Die Union nimmt die Sache sehr ernst." Er sei schon immer ein Anhänger der dezentralen Nutzung erneuerbarer Energie gewesen, zum Beispiel der Wasserkraft und der Erdwärme. Auch habe er seinen Teil dazu beigetragen, dass der größte Windenergiepark der Region bei Simmersfeld vorangebracht worden sei. Im Sommer, kündigt der Bundestagsabgeordnete an, werde er auf "Energie-Tour" gehen, um sich über die Auswirkungen der Energiewende auf die Region zu informieren.


Nachfragen bei der lockeren Runde unter freiem Himmel beziehen sich meist auf Details der Energiewende. Da bittet Fuchtel allerdings noch um etwas Geduld – schließlich sei die Druckerschwärze auf dem Papier mit den Beschlüssen noch nicht trocken. Das Treffen dient auch dazu, Vorurteilen vorzubeugen: Die Atom-Mahnwache, meint ein Teilnehmer, sei "kein Bremsklotz", aber auch dazu da, "allen politischen Parteien Dampf zu machen, damit sie nicht wieder vergessen". Und künftig wollen die Aktivisten nicht nur plakativ erinnern, sondern sich auch mehr mit dem Thema erneuerbare Energien im Landkreis Freudenstadt befassen.


Gestandene Sozial- und Christdemokraten, Grüne, Liberale und Jusos: Bei der Mahnwache mit letztlich rund 100 Teilnehmern am Rathausbrunnen ist an diesem sonnigen Spätnachmittag das gesamte politische Farbenspektrum versammelt – in seltener grüner Eintracht. Und jeder stimmt Fuchtel zu, als er fordert, parteipolitische Kämpfe zugunsten einer gemeinsamen Umsetzung der notwendigen Dinge zurückzustellen.

LINK-->  http://j.mp/ojxVXW

Neues auf der Partnerseite: Fahrrad-fds.de

Schaut mal rein was hier alles an Infos zum Brückenprojekt in Horb steht.
Die Brücke muß kommen- aber für ALLE!
http://radverkehr-kreis-freudenstadt.blogspot.com/

Freitag, 24. Juni 2011

Pressefreiheit- die 2.-> Wahrhaftigkeit der Pesse

Eigentlich sollte dieser Post in die S21/K21 Kategorie, aber es passt sehr gut zu dem vorherigen Post:



Presserklärung zur "Erstürmung" der GWM-Anlage am 20.6.2011


"Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache." (Hanns Joachim Friedrichs)

Stellungnahme der UgS21 zu

„Erstürmung der Behandlungsanlage für das Grundwasser an der Baustelle S21 am 20.6.2011"

Gegen Gewalt - für eine objektive Berichterstattung

Als Unternehmer gegen Stuttgart 21 sind wir gegen jede Art von Gewalt - egal von welcher Seite und in welcher Form. Uns ist wichtig, dass der Protest gegen S 21 friedlich geführt wird und sind sicher, dass die verschiedenen Gruppen gegen S 21 diesen Protest auch weiterhin friedlich, fantasievoll und mit Argumenten führen werden.

Gleichzeitig fordern wir, dass sämtliche Medien eine objektive, investigative Berichterstattung vornehmen und nicht Schilderungen einzelner Gruppen einseitig übernehmen sondern kritisch hinterfragen und recherchieren.

Auch am vergangen Montag, 20. Juni 2011 waren Unternehmer gegen Stuttgart 21 mit etwa 15 Personen unter dem gut erkennbaren Banner versammelt. Sie wurden Zeugen der Ereignisse. Gegen 18:45 Uhr kam es zur „Erstürmung" der Grundwasser-Management-Anlage durch Teilnehmer der Montagsdemonstration, wobei zunächst ein sehr leichter Bauzaun umgeworfen wurde sich und sich etwa 1.000 Menschen auf das Gelände der Anlage begaben. Einige Aktivisten bestiegen das Dach der Anlage und haben mehrere Banner mit Forderungen entrollt. Dabei hielten sich die Menschen in einer insgesamt sehr friedlichen Stimmung auf dem Platz auf.

Unstreitig ist es bei der Aktion zu vereinzelten Dummheiten gekommen, die wir als Gruppe uneingeschränkt ablehnen und deren Vollendung wir, wo wir es selbst gesehen haben, auch entschieden entgegengetreten sind. Dazu gehören - soweit zumindest die Behauptungen - Sachbeschädigungen an Baumaschinen und bereitgestelltem Material, sowie die Zündung eines „Knall-Körpers". Wir haben die verfügbaren Informationen für uns sorgfältig geprüft und vertraute Personen nach Erlebnisberichten befragt. Danach scheint es unmöglich, dass acht Polizisten Knalltraumata durch den „Knall-Körper" erlitten haben. Die allernächsten Polizisten waren in schwerer Schutzausrüstung und mit Helmen auf dem Kopf in viel größerer Entfernung, als sehr viele Demonstranten - wir bitten hierzu die Polizei um Beweismaterial.

Der unzweifelhaft schwerwiegendere Vorwurf lautet auf „versuchten Totschlag", wonach ein ziviler Polizeibeamter schwere Hals- und Gesichtsverletzungen erlitten haben soll. Uns haben Augenzeugen eine völlig andere Schilderung der Situation gegeben, als es in den bekannten Veröffentlichungen der Fall war. Danach und auf uns vorliegendem Videomaterial ist eindeutig eine andere Situation zu sehen, als es der tendenziösen Berichterstattung in den Medien zu entnehmen war. Friedliebende Demonstranten haben hier eingegriffen - wir sehen in eben diesem Vorgang des beherzten Eingreifens von Demonstranten die Selbstreinigungskräfte unserer Bewegung bestätigt. Umso erschütternder ist der Verdacht, hier könnte eine gezielte Provokation der Polizei vorliegen.

Gerne geben wir auf Nachfrage von Medien Auskunft über Einzelheiten der Vorkommnisse soweit sie uns vorliegen und leiten entsprechendes Beweismaterial und Zeugenaussagen weiter.

Wir erwarten von den Medien in unserem Land eine gewissenhafte Arbeit, wie es dem im Grundgesetz verankerten Auftrag zur unabhängigen Information und Aufklärung entspricht. Die Berichterstattung der letzten beiden Tage ist dem in keiner Weise gerecht geworden. Vielmehr wird die mit Geduld und Argumenten seit vielen Monaten friedlich arbeitende Bewegung gezielt in die Kriminalisierung gedrückt.

Dazu noch Folgendes: Am 9. Juni 2011 haben über 80 authentische Unternehmer eine friedliche und gut begründete „Unternehmer-Blockade" als Akt des zivilen Ungehorsams durchgeführt. Obwohl diese Aktion in Deutschland sicherlich die erste ihrer Art war (wo blockieren Unternehmer schon ein Unternehmen?), fand die Berichterstattung fast ausschließlich in den Online-Ausgaben der Zeitungsverlage statt. In den Printausgaben, im Radio (Ausnahme Deutschlandradio-Kultur) oder im Fernsehen gab es zu dieser Aktion praktisch keinen Widerhall.

Die UgS21 sind ein Zusammenschluss von zwischenzeitlich 987 Unternehmern, die sich nach reiflicher Prüfung gegen das Projekt gewendet haben. Die UgS21 hat sich im Herbst 2010 gegründet und blickt auf ständig steigende Teilnehmerzahlen. Mehrere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens, dem Kammer-Recht der IHK und der HWK, der Qualitätssicherung politischer Prozesse und der Kooperation mit bestehenden Wirtschaftsverbänden.

Einen ersten großen Erfolg erzielten die „Unternehmer gegen S21" mit ihrer Klage gegen die IHK Stuttgart. Im April 2011wurde der Kammer die unerlaubte Werbung für das Projekt S21 gerichtlich untersagt.

Stefan Krüger

Unternehmer gegen Stuttgart 21

Freie Unternehmer-Initiative e.V.

Donnerstag, 14. April 2011

"Mein ewiger Drang, die Welt besser zu machen"


Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 14.04.2011 um 21:01 Uhr
22ad3428-667c-11e0-b41a-ef67accf9079.jpg
Mahnwache auf dem oberen Marktplatz: Der Protest gegen die Atomenergie reißt nicht ab. 
Foto: Altendorf-Jehle Foto: Schwarzwälder-Bote
von Bärbel Altendorf-Jehle Freudenstadt. 
Er will nicht abreißen, der Protest gegen die Atomenergie. Regelmäßig treffen sich über 100 Menschen zur Mahnwache auf dem Freudenstädter Marktplatz. Auch nächsten Montag ab 18 Uhr demonstrieren sie wieder, um die Abschaltung der Atomkraftwerke einzufordern.
"Es ist mein ewiger Drang, die Welt besser zu machen", erklärt Dietmar Lust (Bündnis 90/Die Grünen) seine Motivation, jeden Montag auf dem Marktplatz zu stehen. "Wir leben hier in und auf und von unserer grünen Umwelt. Da sollte es unser oberstes Ziel sein, diese auch zu erhalten."
"Ich bin ein alter Atomkraftgegner", bekennt Martin Franz (BUND), der seit nunmehr über 30 Jahren gegen Atomkraftwerke kämpft. Er habe schon immer die Hoffnung gehabt, dass der Atomausstieg eines Tages gelingt. Die Hoffnung sei aber noch nie so groß gewesen wie zurzeit.
Auch Walter Trefz (BUND, Bürgeraktion) ist seit Wyhl mit dabei beim Kampf gegen die Atomkraftwerke. "Ich werde ständig angelogen. Man behauptet, es wird alles besser. Das stimmt nicht, es wird alles schlechter." Trefz ist ein Verfechter der direkten Demokratie, die sieht er auch in der Mahnwache. Begeistert ist er auch, dass immer so viele Frauen zur Mahnwache kommen.
Pfarrer Frank Ritthaler von der evangelisch-methodistischen Kirche betont: "Ich bin hier, damit der Protest nicht einschläft." Alle seien durch Japan aufgeschreckt, nun gelte es aber, dran zu bleiben. Nur dadurch könne man Druck erzeugen. Auch er hat bei der Mahnwache schon gesprochen und die Kerze aus der Friedenskirche mitgebracht, die dort zum Gedenken der Toten in Japan brennt. Die Frage der Energiewende sei eine Frage aller und könne nicht den Politikern allein überlassen werden, so Ritthaler. Noch immer wollten die Atomlobbyisten einem weismachen, dass bei einem Atomausstieg die Lichter ausgingen und der Strom teurer werde. Das alles stimme einfach nicht, so Ritthaler deutlich verärgert.
Und die Macher der Mahnwache sind nicht alleine. Über 100 Menschen treffen sich jedes Mal auf dem Marktplatz.

TJA- so wars in der Zeitung! DOCH SO (unten) wurde er verfasst!


Von Bärbel Altendorf-Jehle
Freudenstadt. Er will nicht abreißen, der Protest gegen die Atomenergie. Wieder trafen sich am vergangenen Montag hundert Menschen zur Mahnwache auf dem Freudenstädter Marktplatz.
„Es ist mein ewiger Drang die Welt besser zu machen“, erklärt Dietmar Lust seine Motivation jeden Montag auf dem Marktplatz zu stehen. „Wir leben hier in und auf und von unserer grünen Umwelt. Da sollte es unser oberste
Ziel sein, diese auch zu erhalten“.
„Ich bin ein alter Atomkraftgegner“, bekennt Martin Franz, der seit nunmehr über 30 Jahren gegen
Atomkraftwerke kämpft. Er habe schon immer die Hoffnung gehabt, dass der Atomausstieg eines Tages gelingt. Die Hoffnung sei aber noch nie so groß gewesen wie zurzeit“.Auch Walter Trefz ist seit Wyhl mit dabei beim Kampf gegen die Atomkraftwerke. „Ich bin und werde ständig angelogen. Man behauptet es wird alles besser. Das stimmt nicht es wird alles schlechter. Trefz ist ein Verfechter der direkten Demokratie, die sieht er auch in der Mahnwache.

Pfarrer Frank Ritthaler: „Ich bin hier damit der Protest nicht einschläft. Alle seien durch Japan aufgeschreckt, nun gelte es aber dran zu bleiben. Nur dadurch könne man Druck erzeugen.Und die Macher der Mahnwache wurden auch am vergangenen Montag nicht allein gelassen. Hundert „verantwortungsvolle Menschen „begrüßte Dietmar Lust auf den Marktplatz. Diesmal sprach Pfarrer Wilfried Röcker von der evangelisch-methodistischen Kirche. Er hatte die Kerze aus der Friedenskirche mitgebracht, die dort zum Gedenken der Toten in Japan brennt Er entzündete sie nun bei der Mahnwache. Die Frage der Energiewende sei eine Frage aller und könne nicht den Politikern allein überlassen werden.Frank Ritthaler traut vielen Politikern, die er als Wendehälse bezeichnet, nicht. Noch immer wollten die Atomlobiisten einem weiß machen, dass bei einem Atomausstieg die Lichter ausgingen und der Strom teurer werde.
Das alles stimme einfach nicht, erklärte Ritthaler deutlich verärgert.Walter Trefz zeigte sich total begeistert, dass immer so viele Frauen zur Mahnwache kommen. Bei uns hier ist die Frauenquote erfüllt. Er forderte die Teilnehmer auf ihre Hände zu erheben als Antennen, die eine Verbindung schafften zu allen Menschen, die zur gleichen Zeit in ganz Deutschland zu Mahnwachen zusammen gekommen waren. Am vergangenen Montag waren es wieder tausende in ganz Deutschland.


Donnerstag, 7. April 2011

Empört Euch!

‎"Neues schaffen heißt Widerstand leisten. Widerstand leisten heißt Neues schaffen."

Zitat S. Hessel

Dieser alte Mann hat so verdammt recht, dass die Erkenntnis, je mehr man darüber nachdenkt, um so mehr schmerzt und einen dann zum Handeln nötigt, gar zwingt!

Jeder klar und kritisch denkende Mensch sollte dieses kleine Büchlein lesen.

Sonntag, 27. März 2011

Politik- warum soll man sich dafür Interessieren, gar engagieren?

Ich habe im vergangenen ¾ Jahr doch einiges erlebt, gelernt und begriffen. Hier mal ein paar Dinge die mir dazu so auf der Zunge liegen.

Es ist bemerkenswert wie manche Menschen reagieren auf politisches Mitwirken. Ehrenamt schreibt sich gerade jeder auf die Fahne, wie toll das ist und dass man sich da engagieren soll. Wenn es aber um Politik geht- ist dieser Credo gleich vergessen, gar verdrängt. Da wird man beschimpft, ausgelacht- ausgegrenzt. Ich spreche jetzt nicht explizit von meiner GRÜNEN Gesinnung- ich habe in einigen Gesprächen dieses Problem mitbekommen- parteiübergreifend.

Hier stoße ich etwas an Meine Grenze und Unverständnis! Was die vielen Menschen, welche sich politisch engagieren tun ist letzt endlich JEDEM Bürger des Landes dienlich. Sie informieren und kommunizieren für alle. Machen Informationen zugänglich, zeigen Dinge auf die sonst eventuell übersehen würden, man kann dies noch weiter fortsetzen. Dies alles in ihrer Freizeit, unentgeltlich mit Enthusiasmus und Begeisterung.

Was noch auffallend ist- manche denken nicht daran, dass man sich im Leben immer mindestens zwei mal begegnet. Daher sollte man doch auch seinem Gegenüber allen Respekt entgegenbringen und die Würde behalten. Das lässt sich bei manchen echt lange suchen. Es wird auf das perfideste und übelste gegeneinander angegangen.

Leider!

Es geht ja in unserem politischem System doch darum GEMEINSAM Problem zu lösen, zum Wohle aller- ÜBER DIE EIGENEN BEDÜRFNISSE HINWEG! Doch das lässt manchmal echt auf sich warten. Ich mache hier keine Partei- Ausnahmen

Leider.

Viele Gespräche, unter den Parteien, auf den doch zahlreichen Veranstaltungen haben gezeigt wie dicht man doch oft beieinander liegt. Sätze wie: „So sollten die im Land und im Bund auch reden wie wir hier- dann wäre vieles Besser.“- „Klasse auf So Leute wie euch ist doch verlass- da hilft man sich untereinander.“- „Geht und alle an- da sollten wir alle dabei sein- auch Ohne Parteifarbe am Revers.“

Solche Sätze sind es die einem Kraft geben dran zu bleiben- weiter zu machen- sich zu beteiligen, nicht nur zu meckern.

Nicht meckern- etwas dafür tun das der Missstand über den man sich aufregt, sich klärt.

DAS ist die Devise.

Empört Euch! Beteiligt Euch! Informiert Euch und andere. Geht in den Konsens- nehmt Kritik auf- denkt darüber nach. Handelt danach. Steht zu Euren Taten und Worten. Wählt diese weise, denn die Zunge ist oft schärfer als ein jedes Schwert.

TUT ES.

Die viel gepriesene Demokratie lebt vom mitmachen. Das muss nicht in einer Parteiorganisation sein- das ist überall so.

Gedanken zur Landtagswahl in Baden Württemberg

Was kommt, was war, und wo stehen wir? Wer weis dies schon?

Was war, wissen wir und wo wir stehen auch- doch was kommt?

Wie wird diese Landtagswahl ausgehen?

Fragen die gerade durch viele Köpfe gehen- teils sachlich kühl teils hitzig diskutiert. Es wird mehr als spannend aus mehreren Gründen. Drei Punkte die mir dazu einfallen:

  1. Wir haben ein BW ein Wahlsystem das recht komplex ist und Verschiebungen erzeugen kann die recht wirr erscheinen und sind. Beispiel: Die Partei A kann „punktemäßig“ ganz knapp einer möglichen B-C Parteien- Koalition unterlegen sein und doch später im Landtag mehr Sitze haben. Ist nun mal so.
  2. Die vielen zum Teil sehr tragischen Ereignisse der letzen Wochen und daraus resultierenden „Kehrtwenden“ der Regierung und diverser Akteure, erzeugen ein Unverständnis und auch Unmut bei vielen Menschen. Sätze wie“ Wem willste da jetzt noch glauben- die drehen sich ja wie ein Kreisel nur um Stimmen zu gewinnen!“ – „Jeden Tag kommt ein neuer Schwindel raus.“ -waren nicht selten in den Gesprächen an den Infoständen der Parteien zu hören. Dem steigenden Politikinteresse der Bürger folgt nun eine Klatsche durch solche Aktionen. Klar kann man sagen dass dies der einen oder anderen Partei Stimmen zuspült- dies ist sicher aber marginal. Erschreckend ist eher die Enttäuschung der mündigen Bürger, gar Bestätigung von früheren Enttäuschungen in die Politik.
  3. Erschreckend finde ich die gigantische, man muss fast sagen „Propagandamaschinerie“ mit der manche Parteien im aktuellen Wahlkampf agierten. Unsummen wurden hier ausgegeben, für riesige Wahlplakate, Anzeigenkampagnen, Giveaways auf den Infoständen, … Es kommen immer mehr fast schon mafiöse Zustände zu Tage: Kampagnen auf dem Rücken von Kirchen und Organisationen, „Bettelbriefe“ an diverse Personengruppen, „Wahlaufrufe“ an Firmen, …

Sicher könnte ich diese Liste noch weiterführen- doch aktuell empfinde ich diese als die wichtigsten für mich.

Wir werden sehen was passiert und wie die Wahl ausgeht. Bei einer Sache bin ich mir aber sicher:

Die Menschen sind aufgewacht- sie lassen sich nicht mehr alles einfach so „verkaufen“. Sie denken nach- und sie wehren sich, wenn sie feststellen nicht richtig vertreten zu sein.

Und das ist gut so!

Sonntag, 20. Februar 2011

Wächter

Nach den super Gesprächen mit aufrichtigen und ehrlichen Menschen heute und toller Stimmung, ist mir der Tag nun nach Aufarbeiten der Videos von Dresden vergangen!
Mir fällt dazu dieses ein:

"Wer wacht über die Wächter?"

Ein Zitat (Quelle unbekannt- ist ja wichtig diese anzugeben) das heute wieder aktueller ist denn je!
Denkt darüber nach.

An einem Tag wo Bahnmitarbeiter CDU Funktionäre in Stuttgart bewachen und die Polizei in Dresden nicht mehr weis wo ihr Platz ist- sich sogar schon selber "wegduckt" aus Angst?

Wo wir herkommen wissen wir, wo wir sind auch! ABER: Wo gehen wir hin? Wenn ich diese Entwicklungen anschaue komme ich ins Grübeln und ziehe Parallelen zum "Wo kommen wir her"


Nachtrag (Quellenangabe ;-) )
Quis custodiet ipsos custodes? is a Latin phrase from the Roman poet Juvenal meaning "Who will guard the guards themselves"

Polizei duckt sich weg: -> http://www.youtube.com/watch?v=5yDT_UHupSQ

Dienstag, 8. Februar 2011

Hab Acht, wer neben Dir steht, ...

...denn es könnte nicht dein "Freund" sein!
Neue Erkenntnisse zum Schwarzen Donnerstag in Stuttgart.

BAG Kritischer PolizistInnen enthüllt Polizeischwindel zu „Stuttgart 21“:

„Pfeffer“sprayer war ein Agent Provocateur

Von Thomas Wüppesahl und Peter Kleinert

Ich versuche meinen Glauben an die Rechtstaatlichkeit nicht zu verlieren, auch wenn es nach dieser Lektüre echt schwer fällt.

Leider!


Grüße,
Dietmar Lust

Sonntag, 9. Januar 2011

Dafür oder Dagegen?

Die Frage wird den Grünen - ja auch mir persönlich, immer wieder gestellt.
Meine eigene Meinung zu diversen Themen kann man ja hier verfolgen. Zu allgemeinen Fragen gibts HIER neues zum Lesen!

Didi