Posts mit dem Label BUND werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label BUND werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 24. April 2012

Der Nationalpark nimmt interessante Auswüchse an

Durch das Rundmail des "Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald" bin ich auf einen Artikel in der Stuttgarter Zeitung "Gegner verweigern sich Dialog" 
aufmerksam geworden.


Nach Lesen der Kommentare konnte ich es mir nicht verkneifen einen Leserbrief (online) einzustellen, den möchte ich Euch hier nicht vorenthalten:


Liebe Vorkommentatoren und geneigte Leser,


Ich wohne sozusagen mitten im "Schlachtfeld" und bekomme einiges, wenn auch nicht alles live und ungeschminkt mit.

Traurig, Traurig- es gibt Freundschaften über Jahrzehnte, die unter dieser Diskussion leiden und zerbrechen. Hätte ich nicht gedacht, aber selbst erlebt.

Wenn ich manchen Gegnern des Nationalparks (NLP) glauben darf wird sich nach Einrichtung des NLPs wohl folgende Situation einstellen:

Die Bewohner der Region werden verarmen und verhungern, weil sie keine Beeren und Pilze mehr aus dem Wald holen dürfen. Frierend sitzen sie in Ihren Hütten, denn Holz gibts ja auch nimmer im Schwarzwald. Langsam aber sicher werden alle vom Kilometer weit fliegenden Borkenkäfer und all dem anderen "Ungeziefer" aufgefressen. Wehren können sie sich auch nimmer recht- zu schwach wegen der mangelnden Ernährung, Fehlen des üppigen Wildbret und der mangelnden Bewegung, da sie ja nicht mehr radeln oder wandern dürfen in Ihrem Wald.

SATIRE AUS!

Solche Storys werden hier den Menschen erzählt um Unterschriften zu sammeln und Stimmung zu machen. Welche ein gequirlter Quark! Es wird Stimmung gemacht auf den untersten Ebenen mit Falschinformationen und Halbwahrheiten… kein weiterer Kommentar nötig!

Ich bin traurig und schäme mich vor soviel Selbstsucht und Habgier

Wir sprechen von einer Fläche von 10x10km STAATSWALD, den wir, die wir seit Jahrhunderten Raubbau in allen Ebenen an der Natur treiben, der Natur und somit auch uns Menschen zurück geben Mehr nicht.

Bei vielen Äusserungen beschleicht es mich dunkel, dass alles eine Stimmungsmache gegen „selle Grüne“ ist. Fakt ist- und wird leider nicht gerne gehört, dass die Einrichtung des NLP schon zu Zeiten der schwarzgelben Regierung voran getrieben wurde. Da wir uns hier im „Musterland“ der „Schwarzen“ befinden (vergleiche Wahlergebnisse der letzen Jahre) kann ich den Groll gegen die neue Regierung ja verstehen. Schade nur, dass nicht konstruktiv damit umgegangen wird. NEIN- es wird in den lokalen Gremien sogar richtig Feuer gemacht. Sachdiskussionen in den Räten- aktuell Fehlanzeige, FRAKTIONSZWANG, Parteipolitik  und Maulkörbe sind die Regel!

Ich bin traurig und schäme mich für solch Handeln meiner Mitmenschen.

Es grüße,
trotzdem voller freudiger Erwartung des Nationalparks aus Freudenstadt,
Dietmar Lust 

Mal sehen ob ich diese Worte noch  "zweitverwerte" im SchwaBo oder der Neckarchronik.

Donnerstag, 14. April 2011

"Mein ewiger Drang, die Welt besser zu machen"


Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 14.04.2011 um 21:01 Uhr
22ad3428-667c-11e0-b41a-ef67accf9079.jpg
Mahnwache auf dem oberen Marktplatz: Der Protest gegen die Atomenergie reißt nicht ab. 
Foto: Altendorf-Jehle Foto: Schwarzwälder-Bote
von Bärbel Altendorf-Jehle Freudenstadt. 
Er will nicht abreißen, der Protest gegen die Atomenergie. Regelmäßig treffen sich über 100 Menschen zur Mahnwache auf dem Freudenstädter Marktplatz. Auch nächsten Montag ab 18 Uhr demonstrieren sie wieder, um die Abschaltung der Atomkraftwerke einzufordern.
"Es ist mein ewiger Drang, die Welt besser zu machen", erklärt Dietmar Lust (Bündnis 90/Die Grünen) seine Motivation, jeden Montag auf dem Marktplatz zu stehen. "Wir leben hier in und auf und von unserer grünen Umwelt. Da sollte es unser oberstes Ziel sein, diese auch zu erhalten."
"Ich bin ein alter Atomkraftgegner", bekennt Martin Franz (BUND), der seit nunmehr über 30 Jahren gegen Atomkraftwerke kämpft. Er habe schon immer die Hoffnung gehabt, dass der Atomausstieg eines Tages gelingt. Die Hoffnung sei aber noch nie so groß gewesen wie zurzeit.
Auch Walter Trefz (BUND, Bürgeraktion) ist seit Wyhl mit dabei beim Kampf gegen die Atomkraftwerke. "Ich werde ständig angelogen. Man behauptet, es wird alles besser. Das stimmt nicht, es wird alles schlechter." Trefz ist ein Verfechter der direkten Demokratie, die sieht er auch in der Mahnwache. Begeistert ist er auch, dass immer so viele Frauen zur Mahnwache kommen.
Pfarrer Frank Ritthaler von der evangelisch-methodistischen Kirche betont: "Ich bin hier, damit der Protest nicht einschläft." Alle seien durch Japan aufgeschreckt, nun gelte es aber, dran zu bleiben. Nur dadurch könne man Druck erzeugen. Auch er hat bei der Mahnwache schon gesprochen und die Kerze aus der Friedenskirche mitgebracht, die dort zum Gedenken der Toten in Japan brennt. Die Frage der Energiewende sei eine Frage aller und könne nicht den Politikern allein überlassen werden, so Ritthaler. Noch immer wollten die Atomlobbyisten einem weismachen, dass bei einem Atomausstieg die Lichter ausgingen und der Strom teurer werde. Das alles stimme einfach nicht, so Ritthaler deutlich verärgert.
Und die Macher der Mahnwache sind nicht alleine. Über 100 Menschen treffen sich jedes Mal auf dem Marktplatz.

TJA- so wars in der Zeitung! DOCH SO (unten) wurde er verfasst!


Von Bärbel Altendorf-Jehle
Freudenstadt. Er will nicht abreißen, der Protest gegen die Atomenergie. Wieder trafen sich am vergangenen Montag hundert Menschen zur Mahnwache auf dem Freudenstädter Marktplatz.
„Es ist mein ewiger Drang die Welt besser zu machen“, erklärt Dietmar Lust seine Motivation jeden Montag auf dem Marktplatz zu stehen. „Wir leben hier in und auf und von unserer grünen Umwelt. Da sollte es unser oberste
Ziel sein, diese auch zu erhalten“.
„Ich bin ein alter Atomkraftgegner“, bekennt Martin Franz, der seit nunmehr über 30 Jahren gegen
Atomkraftwerke kämpft. Er habe schon immer die Hoffnung gehabt, dass der Atomausstieg eines Tages gelingt. Die Hoffnung sei aber noch nie so groß gewesen wie zurzeit“.Auch Walter Trefz ist seit Wyhl mit dabei beim Kampf gegen die Atomkraftwerke. „Ich bin und werde ständig angelogen. Man behauptet es wird alles besser. Das stimmt nicht es wird alles schlechter. Trefz ist ein Verfechter der direkten Demokratie, die sieht er auch in der Mahnwache.

Pfarrer Frank Ritthaler: „Ich bin hier damit der Protest nicht einschläft. Alle seien durch Japan aufgeschreckt, nun gelte es aber dran zu bleiben. Nur dadurch könne man Druck erzeugen.Und die Macher der Mahnwache wurden auch am vergangenen Montag nicht allein gelassen. Hundert „verantwortungsvolle Menschen „begrüßte Dietmar Lust auf den Marktplatz. Diesmal sprach Pfarrer Wilfried Röcker von der evangelisch-methodistischen Kirche. Er hatte die Kerze aus der Friedenskirche mitgebracht, die dort zum Gedenken der Toten in Japan brennt Er entzündete sie nun bei der Mahnwache. Die Frage der Energiewende sei eine Frage aller und könne nicht den Politikern allein überlassen werden.Frank Ritthaler traut vielen Politikern, die er als Wendehälse bezeichnet, nicht. Noch immer wollten die Atomlobiisten einem weiß machen, dass bei einem Atomausstieg die Lichter ausgingen und der Strom teurer werde.
Das alles stimme einfach nicht, erklärte Ritthaler deutlich verärgert.Walter Trefz zeigte sich total begeistert, dass immer so viele Frauen zur Mahnwache kommen. Bei uns hier ist die Frauenquote erfüllt. Er forderte die Teilnehmer auf ihre Hände zu erheben als Antennen, die eine Verbindung schafften zu allen Menschen, die zur gleichen Zeit in ganz Deutschland zu Mahnwachen zusammen gekommen waren. Am vergangenen Montag waren es wieder tausende in ganz Deutschland.


Freitag, 11. Februar 2011

Stuttgart 21 bremst aus- Demo 11.2.2011 FDS

Bilder sind online als Diashow im Register S21/K21
knapp 50 Personen fanden sich am regnerischen Freitag Morgen vor dem Stadtbahnhof Freudenstadt ein um gegen das Milliardenprojekt zu demonstrieren.

Pünktlich zur Ankunft auf dem Marktplatz kam dann auch die Sonne raus und viele gute Gespräche wurden mit den Passanten geführt!

Danke an alle Teilnehmer.

Dietmar

Montag, 7. Februar 2011

NEIN zu Stuttgart 21- auch in Freudenstadt


NEIN- wir wollen nicht zu Gunsten des Molochs S21 zurücktreten und schlechter angebunden werden!

NEIN- wir wollen kein Geld sinnlos in ein "unterirdisches Projekt" investieren!

NEIN zu Stuttgart 21!- Es gibt bessere Lösungen!


DEMO am Freitag 11.2.2011 Treffpunkt 9:30 Uhr am Stadtbahnhof Freudenstadt.


Infos bei mir.


Dietmar