Dienstag, 14. Februar 2012
Nina Picasso und die Spannungen zwischen Demonstranten und Polizei
Liebe Freunde und Bekannte,
in einem seht guten Statement analysiert Nina Picasso die Spannungen zwischen Demonstranten und Polizei
und damit die Situation in unserer Stadt. Und sie beschreibt die ganz einfachen Bedingungen, wie dies befriedet werden könnte.
LESENSWERT!
Nina Picasso »
Es menschelt sehr - auf Demonstrantenseite wie auch auf Polizeiseite!
Ich erlebe es bei Mitstreitern - ich lernte sie als total ruhige Menschen kennen - fast schon unauffällig. Je mehr Lug und Trug von Seiten der Bahn und der Politik kamen, je mehr Ohnmacht zu Tage kam - umso lauter und umso mutiger wurden sie. Anfangs sitzblockierten sie nie - jetzt tun sie es. Aus lauter Empörung über staatliches Unrecht.
Ich lernte Menschen kennen, die schon immer lautstark waren und teilweise noch lauter wurden. Es gab aber genauso Mitstreiter, die leiser wurden - es hat ihnen die Sprache verschlagen - sie zogen sich teils sogar zurück und resignierten. Teilweise gibt es Mitstreiter, die ergehen sich in ständigen lauten provokativen Sprüchen gegenüber uns, aber auch insbesondere gegen die Polizei- das ist Mist, denn das heizt die Stimmung sehr auf und bringt die Polizisten teilweise gegen uns auf. Dieses Anheizen passiert schon gleich zu Beginn, wenn die Polizei aufmarschiert - sie „ticken“ verbal aus und es fliegen teils leider auch Beleidigungen.
Andersrum aber genauso – warum müssen Polizisten unnötig die Stimmung aufheizen? Warum müssen teils die Antikonfliktteams die Stimmung durch Provokation schlecht machen? Ich habe auch erlebt, dass die Anti-Konflikt-Teams eine Ansage an uns richteten, was als nächstes von Seiten der Polizei geplant werde- dann wurde nichts eingehalten- muss nicht ihre Schuld sein- kommt aber ganz schlecht! Vertrauen futsch. So ist die Stimmung schon von Anfang an gegen diese Teams, wenn sie nur auftauchen.
Je nach Einsatzleiter verlaufen Blockaden verschieden ab: „Kommt Einsatzleiter XY , dann geht die Räumung ruhig ab.“ Kommt Einsatzleiter XYZ - oh je, dann „fliegen die Verbalfetzen“ und es geht chaotisch und unruhig zu, die „Sitzenbleiber“ werden teils grober abgeführt .
Dass wir Blockierer nicht reine „Unschuldsengel“ sind, geht schon klar aus der Aktionsform hervor- es ist aber trotz allem unser Recht. Wir sind friedlich, aber nicht brav. Wir müssen und dürfen uns staatliches Unrecht nicht gefallen lassen. Die Polizisten vor Ort, die uns räumen müssen, könnten teils wirklich den Eindruck kriegen, wir wollen sie nur vera....n. Dem ist nicht so. Es ist ja nicht persönlich gegen sie gerichtet. Sie haben doch ihre Mittel ,wenn es zuviel wird- Abräumen, Platzverweis, fertig.
Teilweise finde ich schon ,dass die Polizisten eine „Engelsgeduld“ mit uns haben! Ich glaube, das sind die Polizisten, die sich klar machen, warum wir unten sind und die von sich aus ruhiger agieren.
Ich habe einen Polizisten erlebt, der sich sogar bei einer Blockiererin für eine Verletzung stellvertretend für andere Kollegen entschuldigt hat, obwohl er nichts damit zu tun hatte! Das fand ich eine unglaublich tolle Geste!
Derselbe Polizist hatte aber Monate später tatenlos zugesehen, wie ein LKW-Fahrer, der blockiert wurde, absichtlich anfuhr und die Blockierenden touchierte. Der Polizist rechtfertigte es sogar noch! Er hatte sich durch ständige Einsätze durch Stuttgart 21 verändert. Ich denke, er ist auch so genervt und kann uns Demonstranten nicht mehr sehen geschweige denn hören! Er lebt diesen Frust auf diese Weise aus-übel.
So geht es einigen Polizisten. Es werden keine Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten von Seiten der Bauleute oder Bahn verfolgt. Es wird geflissentlich drüber hinweggesehen - aus „Strafe“ gegenüber uns Demonstranten, die wir die Polizisten nerven, weil sie ständig raus müssen und die andere Arbeit liegen bleibt.(?)
Gleiches Recht für alle - mitnichten! Die Polizisten sind leider in Teilen nicht mehr neutral - die Emotionen überdecken ihre Dienstpflicht!
Das zerstört nachhaltig das Vertrauen in die Polizei! Bei den Polizisten kriselt es auch! Schlimm ist halt- sie haben die „Macht“- ihnen passiert nichts! Es macht mich persönlich sehr traurig - da ist schon ein Stück „Heile Welt“ zerbrochen! So kannte ich die Polizei nicht.
Uns spricht man Emotionen ab, ja man „kriminalisiert“ sie förmlich (Herr Züfle!). Das ist nicht in Ordnung!
Ich habe einen Polizisten in einem Film gesehen, der einem alten Mann den Rollstuhl wegzog, sodass er hinfiel. Das war unmöglich! Ein Demonstrant stieß den Polizisten weg, das war auch nicht richtig- der Schlagstock wurde gezückt. Unnötig von Seiten der Polizei und später unnötig vom Demonstranten– die Polizisten waren zu wenige und wollten es alleine lösen. Schlecht, sehr schlecht. Es ging trotz allem noch mal gut aus. Man merkt einfach, die Nerven liegen bei Demonstranten wie auch bei den „Basisbeamten“ oft blank. Auch bei Truppführern.
Ich könnte noch viele Beispiele bringen. Was ich mit diesem Statement ausdrücken will:
Stuttgart 21 bringt alle Seiten in eine Bredouille. Es emotionalisiert Demonstranten wie Polizisten gleichermaßen! Es ist kein gutes Projekt- es spaltet die Menschen. Wir alle kriegen keine Atempause. Im Gegenteil. Die Bahn will weiter völlig unnötig unwiederbringliches zerstören- wir wollen uns wiedersetzen, die Polizei soll schützen, die Politik muss förmlich bombardiert werden von Bürgern, damit sie endlich ihrer Aufgabe nachkommt, sie tut es dennoch so gut wie nicht.....
Jetzt kommen Sie ins Spiel Herr Züfle und Team. Natürlich ist meine „Forderung“ rechtlich völlig unerheblich, aber vielleicht überlegenswert:
Ich finde es schon mal gut, dass sie zumindest Gerichtsurteile abwarten, die der Bahn (theoretisch) das Recht auf Zerstörung geben (Südflügel) und Sie das polizeilich „begleiten“.
Sie sehen das aber auch nur kurzfristig.
Was sind denn die Folgen- der „Kampf geht weiter, die Gegner werden nicht aufhören Gegner zu sein- alle Welt denkt, wenn Park und Südflügel zerstört sind, hört der Widerstand auf. Wer den Widerstand erlebt hat und noch erlebt, weiß, dass der Widerstand sich aus Wissen speist und nicht um des Widerstands willen weitermacht. Die Bürger wollen Gerechtigkeit und ordentliches Handeln der Regierung und der Bahn- sie wollen Selbstverständlichkeiten, sie wollen dass die Demokratie nicht weiter ausgehöhlt wird. Sie wollen die Stadt lebenswert erhalten und keinen Risiken aussetzen für nichts.
Wenn jetzt tatsächlich die Baumfällungen stattfinden sollten- dazu noch entgegen der sogenannten Schlichtung, die alle Politiker und die Bahn unterschrieben haben, dann wird unendlich viel mehr zerbrechen- es wird keinen Frieden geben. Darunter wird auch die Polizei erheblich leiden- vielleicht weniger Sie, aber die „Basis“, die auf der Straße ihren Dienst verrichtet. Da tragen Sie ein Riesenstück Verantwortung mit!
Im alltäglichen Dienst werden sie nicht mehr das Vertrauen genießen wie früher. Was gerade etwas gekittet war nach dem 30.09. wird wieder gebrochen sein. „Die Polizei ist nicht für die Bürger da“, sie schützt sie nicht vor dem Konzern DB AG, der bekanntermaßen lieber mögliche Tote in Kauf nimmt, als für ordentliche Sicherheit zu sorgen, der lieber die Innenstadtbewohner unendlichen Risiken aussetzt- Gesundheitlich wie auch sächlich (Hangrutschungen, Verwerfungen, Mineralwasser, schlechte Bahn, Lärm. Staub....), als auf ihre Immobiliengeschäfte und den Steuergeldern für ihre Bilanzen zu verzichten.
Verfallen Sie nicht dem Glauben, dass nur wir „Radikalen“ das Vertrauen in die Polizei verloren haben. Nein - Bürger sind nicht dumm. Viele in meinem Bekanntenkreis gehen nicht auf die Straße, aber sie erkennen sehr wohl, dass die „Gewalt“ von einer ganz anderen Seite ausgeht, als von uns Gegnern!
Sie könnten SALOMONISCH agieren! Sie könnten durchaus bei Ihren Sitzungen mit Bahn und Politik klarmachen, dass es ein Muss ist, den weiteren Abriss und die geplanten Baumfällungen usw. ein halbes Jahr auszusetzen- die Politik hätte Zeit, die rechtlichen Dinge (Rückbau Verfassungswidrigkeit, Stresstestlüge, Bauablaufplan, Kosten...)adäquat zu klären, die Bahn müsste gezwungen werden, in dieser Zeit ALLES auf den Tisch zu legen. Ohne Tricksen und Täuschen. Sie könnten durchaus darauf verweisen, dass die Polizei nicht dazu da ist hat, heute zu schützen, um morgen festzustellen, dass es doch einen „Paragrafen“ gab, der das „Baurecht“ doch nicht 100% absicherte.
Ohne ordentliche Hausaufgaben von Bahn und Politik- keine Polizeieinsätze.
DAS WÜRDE BEFRIEDEN!
Sie könnten es durchaus begründen (Sie haben es ja teilweise schon angedeutet)- es ist nicht zu verantworten, dass die Polizei hier noch mindestens ein Jahrzehnt Baustellen schützen soll. Sie können nicht verantworten, dass die Basispolizei nicht mehr der eigentlichen Polizeiarbeit nachkommen kann, es ist für die Beamten selbst gut, wenn sie nicht mehr verbal laufend attackiert werden - einige Polizisten zerreist es innerlich wirklich.... Das würde Ihren Kollegen gut tun. (Bei einem Castoreinsatz sind Polizisten vielleicht mal nur ne Woche innerlich zerrissen, weil sie gegen Atomkraft sind- aber hier geht es schon zwei Jahre- das hinterlässt Spuren!)
In dieser Zeit könnte auch die Zeltstadt weg, das würde der Pro-Seite gefallen. Der Bahn täte es nicht weh- sie kann sowieso NICHTS bauen, wegen fehlender Genehmigungen und Auftragnehmern. Uns täte es auch gut, weil man dem Alltag leichter nachkommen kann und vor allen Dingen:
Es würde wieder VERTRAUEN aufgebaut werden können- von ALLEN Seiten her! Ich wünsche mir wieder die Polizei, die wirklich für alle da ist und nicht nur für einige wenige Politiker und einem Konzern. Die die Bürger schützt ,die vor der Bahn Schlimmstes befürchten müssen- und nur in Angst leben.
Eins noch ganz kurz: Es gäbe nicht einen Demonstranten und nicht einen Blockierer oder sonstige Aktionen, wenn die Politiker einfach nur ihre Pflicht tun würden, und die ganzen fragwürdigen Rechtsbrüche, Kosten und Bauabläufe adäquat und ehrlich aufarbeiten würden!
Nur die Lüge braucht Staatsgewalt
Mittwoch, 22. Juni 2011
Pressefreiheit
Hier die Mail:
Betreff: Pressefreiheit
Deutschland, eine Demokratie in der Pressefreiheit ein hohes Gut darstellt.- Sollte man meinen!
Wir haben in unserer Region leider nur den Schwarzwälder Boten, um uns zu informieren, da die einzige Konkurrenzzeitung, die Südwest Presse keine Rolle mehr spielt.
Die Regionen wurden von den Verlagsoberen wie der Pelz eines Bären aufgeteilt.
Was aber nun geschieht, ohne einen einzigen Satz der Berichterstattung, erinnert mich an die Presseorgane von diktatorischen Regimen, die ganz gezielt und zensiert nur gewünschte Informationen verbreiten. Der Leser wird wie ein dummes Schaf nur mit einem ganz bestimmten Gras gefüttert, das leicht verdaulich und mit schlecht riechendem Zensur-Aroma versetzt ist. Aus diesem Grund möchte ich allen, die ich aus der Region kenne, einen Link auf die Internetseite der streikenden Beschäftigten des Schwabo senden, damit zumindest einem kleinen Teil informationshungriger Leser ein Auge geöffnet wird, welche Tageszeitung er hier abonniert hat. Es gibt nämlich seit über 8 Tagen einen Streik der Beschäftigten, weil sie ungerecht und arrogant von den Verlagsoberen behandelt werden . (Näheres auf der Internetseite vom "Streik-Boten".)
Hier ist der Link: http://www.streikbote.de/
Momentan wird der Schwabo von "zugekauften" Streikbrechern produziert, die bis zu 75 Euro in der Stunde in Rechnung stellen, von 6-23 Uhr arbeiten. Und eben das Erschreckende dabei ist - Es steht kein Sterbenswörtchen über den Streik in der "unabhängigen" Tageszeitung. Alles heile Welt ?- Welch ein Lug und Trug!!!
Das Geld, das bei den Mitarbeitern eingespart wird, verwendet der "seriöse" Verlag dafür, andere kleine Verlage zu vernichten um kostenlose, rote Zahlen schreibende Schwabo-Produkte wie den "Kinzigblick" zu finanzieren, bei denen man für den halben Preis Anzeigen schalten kann. Wenn der kleine Konkurrenz-Verlag dann vernichtet ist, tritt die gleiche Politik wie beim Schwabo in Kraft: Völlig überteuerte Anzeigen, die dann allerdings alternativlos sind.
Viele Grüße
Steffen Zeile
Befürworter und Verfechter der Pressefreiheit
zz-zeile werbegrafik
Kinzigtalstr. 50
72275 Alpirsbach
Donnerstag, 7. April 2011
Empört Euch!
Dieser alte Mann hat so verdammt recht, dass die Erkenntnis, je mehr man darüber nachdenkt, um so mehr schmerzt und einen dann zum Handeln nötigt, gar zwingt!
Sonntag, 27. März 2011
Gedanken zur Landtagswahl in Baden Württemberg
Was kommt, was war, und wo stehen wir? Wer weis dies schon?
Was war, wissen wir und wo wir stehen auch- doch was kommt?
Wie wird diese Landtagswahl ausgehen?
Fragen die gerade durch viele Köpfe gehen- teils sachlich kühl teils hitzig diskutiert. Es wird mehr als spannend aus mehreren Gründen. Drei Punkte die mir dazu einfallen:
- Wir haben ein BW ein Wahlsystem das recht komplex ist und Verschiebungen erzeugen kann die recht wirr erscheinen und sind. Beispiel: Die Partei A kann „punktemäßig“ ganz knapp einer möglichen B-C Parteien- Koalition unterlegen sein und doch später im Landtag mehr Sitze haben. Ist nun mal so.
- Die vielen zum Teil sehr tragischen Ereignisse der letzen Wochen und daraus resultierenden „Kehrtwenden“ der Regierung und diverser Akteure, erzeugen ein Unverständnis und auch Unmut bei vielen Menschen. Sätze wie“ Wem willste da jetzt noch glauben- die drehen sich ja wie ein Kreisel nur um Stimmen zu gewinnen!“ – „Jeden Tag kommt ein neuer Schwindel raus.“ -waren nicht selten in den Gesprächen an den Infoständen der Parteien zu hören. Dem steigenden Politikinteresse der Bürger folgt nun eine Klatsche durch solche Aktionen. Klar kann man sagen dass dies der einen oder anderen Partei Stimmen zuspült- dies ist sicher aber marginal. Erschreckend ist eher die Enttäuschung der mündigen Bürger, gar Bestätigung von früheren Enttäuschungen in die Politik.
- Erschreckend finde ich die gigantische, man muss fast sagen „Propagandamaschinerie“ mit der manche Parteien im aktuellen Wahlkampf agierten. Unsummen wurden hier ausgegeben, für riesige Wahlplakate, Anzeigenkampagnen, Giveaways auf den Infoständen, … Es kommen immer mehr fast schon mafiöse Zustände zu Tage: Kampagnen auf dem Rücken von Kirchen und Organisationen, „Bettelbriefe“ an diverse Personengruppen, „Wahlaufrufe“ an Firmen, …
Sicher könnte ich diese Liste noch weiterführen- doch aktuell empfinde ich diese als die wichtigsten für mich.
Wir werden sehen was passiert und wie die Wahl ausgeht. Bei einer Sache bin ich mir aber sicher:
Die Menschen sind aufgewacht- sie lassen sich nicht mehr alles einfach so „verkaufen“. Sie denken nach- und sie wehren sich, wenn sie feststellen nicht richtig vertreten zu sein.
Und das ist gut so!
Sonntag, 6. Februar 2011
Serengeti darf nicht sterben
Die Serengeti darf nicht sterben
Einmaliges Naturreservat in Gefahr: Eine Fernstraße durch die Serengeti soll die Wirtschaft ankurbeln. Naturschützer fürchten den Zusammenbruch eines ganzen Ökosystems.
NABU international
Ist für die Serengeti Rettung in Sicht?
Weltbank sucht nach Alternative für Schnellstraße
Donnerstag, 9. September 2010
Gedanken zum Geburtstag
Auch Zitate, die ich würdig für meinen Blog fand (Danke an Manfred):
Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.
-David Hume-
Heiterkeit und Freudigkeit ist der Himmel unter dem alles gedeiht.
-Jean Paul-
Ein freundliches Wort kostet nichts & dennoch ist es das Schönste aller Geschenke.
-Daphne du Maurier-
Schön- oder nicht!
Grüße,
Dietmar Lust
Dienstag, 31. August 2010
Neue Rubrik: Schwäbisches
Was ist für Euch Heimat?
Heimat ist der Ort an dem ich mich geborgen fühle.
An dem ich aufgewachsen bin.
An dem ich viele Menschen kenne.
Beim Bäcker mit „Hallo wie geht’s Dir Dietmar“ begrüßt werde
Beim Metzer die Frage kommt „Wie immer vom guten Stück, …?“
Ich in eine Kneipe sitzen kann und weis, es ist sicher einer da den ich kenn und mit dem ich ganz normal reden kann, ohne mich zu verstellen ohne auf Regeln achten zu müssen.
Heimat ist auch der tiefe Wald, mit weichem Moos, steinigen Lichtungen, steilen Hängen und Hammer Singletrails die ich mit dem Bike abreite.
Heimat ist der Baum, an dem ich mich hin setzen kann, und weiß hier ist mein Kraftort.
Heimat ist das Gefühl, einen Platz zu haben, an dem man weiß, was einen erwartet: Licht und Schatten, die Luft, die Gerüche und Düfte, woher welches Wetter kommt, wann ich besser nicht aus dem Hause gehe ohne Schirm.
Heimat, in die kann man auch nach Jahren zurück kommen und ist nicht Fremd.
Weder mit den Menschen noch der Natur und schon gar nicht mit sich selbst.
In der Heimat kommt man an, immer.
Montag, 7. Juni 2010
HILFE für den SV Oberiflingen
Bitte votete alle bei PIMP My Vereinsheim für das Bild von ULI JOOS (sollte das 9. sein). Wenn genug voten bekommt der Verein ein klasse Spende für die Renovierung!
DANKE
Dienstag, 4. Mai 2010
LESENSWERT: Blog SINNESWANDEL
philosophisch, politisch, satirisch…. das Weblog von Thomas Bierling und Wilfried Rottler
Viel Spaß beim lesen und vor allem Gedanken machen.
Didi