Samstag, 24. April 2010

Donnerstag, 22. April 2010

Ökologisches Wirtschaften als Weg aus der Krise

Info in Eigener Sache zur Veranstaltung der Grünen Kreisverband Freudenstadt am 29. April:

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion Kerstin Andreae diskutiert am Donnerstag, den 29. April ab 19.30 Uhr im Horber Kloster mit dem Grünen- Kreisverband Freudenstadt und interessierten Bürgern über den Weg zu einem ökologischen Wirtschaften.
Hintergrund ist die geplante Enquete-Kommission ökologisches Wirtschaften. Diese überparteiliche Expertenrunde soll nach dem Willen der Grünen im Bundestag beraten, wie ein ökologisches und am Gemeinwohl ausgerichtetes Wirtschaftswachstum aussehen muss.
Auch der ländliche Raum muss angesichts des Klimawandels und im Wissen um endliche
Ressourcen die Ökologie in der Blick nehmen. Zuvor besucht Andreae die Firma Degerenergie, die intelligente Nachführsysteme für Solarkollektoren herstellt, die den Wirkungsgrad der Photovoltaik erhöhen.
Seit 2002 ist Kerstin Andreae Mitglied des Deutschen Bundestages. Bis Februar 2007 war sie Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für Kommunalpolitik und von 2005 bis 2007 Obfrau der Grünen-Fraktion im Finanzausschuss. Seit März ist Kerstin Andreae 2007 Fraktionssprecherin für Wirtschaftspolitik und Obfrau im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie. Momentan beschäftigt sie sich sehr mit dem Thema Solarwirtschaft, da schwarz-gelb vorhaben, eine zusätzliche Kürzung der Einspeisevergütung zum 1. Juli in Kraft zu setzen.

Ihr Findet Kerstin Andreae auch im WWW unter: http://www.kerstin-andreae.de/

Freue mich auf viele Besucher bei dieser Klasse Veranstaltung.
Didi

Sonntag, 18. April 2010

300g

Mahlzeit!
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Sonntag, 4. April 2010

Frohe Ostern Euch alle

Das wünsche ich Euch!

Macht was draus aus diesem "Feiertag" und feiert: alleine, zu zweit, mit der ganzen Familie oder mit Freunden.

Geniest den Tag - als wäre es der letzte!

Didi

Mittwoch, 31. März 2010

Samstag, 27. März 2010

Dienstag, 23. März 2010

Angrillen!!!

Endlich!
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Montag, 15. März 2010

Die Landwirtschaft muss sich selbst einmischen!

Hier unser Pressebericht von der Veranstaltung letzte Woche:

Agrarpolitische Veranstaltung mit Martin Häusling MdEP und Alexander Bonde MdB

Klosterreichenbach 9.März 2010.
Starke Verbundenheit und Solidarität mit der Situation der Milchbauern in der Region zeigten über 50 Besucher, darunter viele Landwirte aus der nahen und fernen Umgebung. Auftakt der Veranstaltung rund um das Thema Landwirtschaft und ihre Stellung in der Politik war ein Treffen auf dem Biobauernhof Schwenkel in Klosterreichenbach, gefolgt von einer Diskussionsrunde im Gasthaus Schützen.

Schwenkel betonte wie wichtig es für ihn inzwischen ist seinen Erwerb zu diversifizieren. Die Landwirte heute müssen sich mehrere Säulen schaffen um überhaupt noch überleben zu können: Die klassische Produktion von Lebensmittel in Form von Milch, Fleisch, Getreide und Gemüse stehe in harter Konkurrenz zur Energieproduktion wie Solarstrom oder Holz für Pellets oder – im waldreichen Murgtal – der reinen Holzwirtschaft.

Bedauerlich sei dass nahezu 100% der landwirtschaftlichen Betriebe heute auf Ausgleichsleistungen angewiesen seien. „Hier liegt allerdings das Problem begraben“ betonte der Grünen-Europaparlamentarier Martin Häusling. Aktuell sei eine Bewertung der Ausgleichsleistung an die Flächengröße gebunden, was ein extremes Ungleichgewicht erzeuge. Ein Landwirt im flachen Mecklenburg-Vorpommern habe ganz andere Möglichkeiten als sein Kollege im steilen Murgtal.

Hier sei die Politik gefordert, eine Chancengleichheit könne nur geschaffen werden, wenn die Gesamtheit des Betriebes bewertet werde. Nicht nur die bewirtschaftete Fläche, sondern auch die Anzahl der Arbeitsplätze und die gesellschaftliche Bedeutung der landwirtschaftlichen Arbeit gelte es zu berücksichtigen. Die zahlreichen Wortmeldungen in der Diskussion wiesen auf unterschiedliche Bedürfnisse in der Region hin. Die reine Grünlandbewirtschaftung in weiten Teilen des westlichen Landkreises hat andere Ansprüche an eine Förderung als der Ackerbau im östlichen Landkreis. Der neue Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Gerhard Fassnacht, plädierte für den Erhalt der Flächenprämie, auch aus Sorge dass andere Fördermodelle zu sehr von der Mitfinanzierung der klammen Landesregierung abhängig seien. Man müsse jedoch, entgegnete Martin Häusling, auch davon ausgehen, dass der EU-Haushalt in den nächsten Jahren deutlich schrumpfen werde.

Rege diskutiert wurden die vorhandenen Zollschranken der EU für landwirtschaftliche Produkte aus dem Ausland oder den größten Punkt – die Preisgestaltung. Grünen-Kreisrat Walter Trefz dazu: „ Es ist das Grundübel der Landwirtschaft, das in der Primärproduktion keine eigene Preisgestaltung durch den Hersteller möglich ist.“ Martin Häusling dazu: die Milchbauern im Nordschwarzwald sollten komplett dem Milchboard (bundesweite Erzeugergemeinschaft) beitreten, damit sie geschlossen auftreten könne bei Preisverhandlungen mit Molkereien. Es drohe ansonsten in wenigen Jahren die Konsequenz, dass die Molkereien die Milch nicht mehr bei den Höfen abholen werden.

Betroffen wären als erstes die Landwirte in naturräumlich ungünstigen Lagen – sprich im Nordschwarzwald. Einer der Diskussionsteilnehmer äußerte seine Sorge, dass in zehn Jahren weniger als die Hälfte der im Gasthof Schützen anwesenden Landwirte ihrem Beruf noch nachgehen werden.

Als Schlusspunkt konnte der Haushaltspolitische Sprecher der Grünen, Alexander Bonde (MdB), noch die Fragen zum Thema der bäuerlichen Sozialversicherung aus dem Publikum beantworten. Ein bislang ungelöstes Problem stelle die Altersstruktur der Hofbesitzer dar.

Das Fazit der Veranstaltung aus der Sicht eines Besuchers „Die Landwirtschaft muss sich selbst einmischen, sonst wird sie untergemischt!“

Sonntag, 14. März 2010

Das neue Arbeitshandy: Horror-Handy für Angestellte

Man sollte den Artikel mal noch nicht so ernst nehmen, aber nicht aus den Augen lassen:

KDDI ist der zweitgrößte Telefonanbieter Japans. In seinen Forschungs- und Entwicklungslabors geht es derzeit heiß her. Denn eine neue Technologie soll Firmenbosse nunmehr in die Lage versetzen, fortwährend die kleinsten Bewegungsabläufe ihrer Untergebenen zu verfolgen, mittels Fernkontrolle über deren Handy. Das gelingt mithilfe von integrierten Beschleunigungsmessern (G-Sensoren), deren Daten permanent in eine Zentrale gesandt und ausgewertet werden.

Bisher waren solche Sensoren in der Lage, einzelne zyklische Bewegungsabläufe zu erkennen, Laufen zum Beispiel, nicht aber komplexere Verhaltensweisen. Mit den »lernfähigen« neuen Systemen wird dies möglich. Die Software macht's. Erst einmal aufs Handy gespielt, kann sie die Bewegungen der Angestellten über die G-Sensoren messen, analysieren und weiterleiten. Zunächst müssen die – natürlich zur Kooperation verpflichteten – Mitarbeiter eine gewisse Hilfestellung leisten, indem sie eingeben, welche Handlungen sie ausführen. Auf diese Weise lassen sich die Bewegungsabläufe direkt zuordnen. Mit der Zeit nimmt die Genauigkeit des Systems dann zu.

Die Technologie soll vor allem Firmenmanagern und anderen Führungskräften zur Verfügung gestellt werden. Zahlreiche Arbeitnehmer, die an verschiedensten Örtlichkeiten mit den unterschiedlichsten Aufgaben befasst sind, können damit gleichzeitig auf ihre tatsächlichen Aktivitäten hin überwacht werden. Ganz gleich, wo sich ein Einzelner gerade befindet, er bleibt beinahe immer und überall »im Visier«.

Für Hiroyuki Yokoyama von den KDDI-Forschungslabors gibt es keine zwei Meinungen. Zu der Neuentwicklung kommentiert er: »Sie ist Teil unserer Forschungen, wie sie in eine total allgegenwärtige Technologie-Gesellschaft münden, und Aktivitäts-Erkennung ist ein bedeutsamer Teil davon. Da diese Technologie eine zentrale Überwachung möglich macht, wobei sich die Arbeitnehmer an mehreren unterschiedlichen Orten aufhalten können, sind besonders die Unternehmen sehr am Einsatz einer solchen Technologie interessiert, um die Effizienz ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Wir befinden uns nun in einem Stadium, wo wir Managern die Möglichkeit bieten können, das Verhalten ihres Stabes genauer zu analysieren.«

Schön gesagt. Was hier passiert, ist nichts als der Beginn einer neuen Überwachungsphase. Die Handys werden mit einer speziellen Software ausgestattet, bei der es sich um nichts anderes als Spyware handelt – geht es doch um nichts anderes als darum, die besagte Zielgruppe, nun: eben ganz gezielt auszuspionieren.

Philip Sugai von der Internationalen Universität Japan hält das Produkt für eine »unglaublich bedeutsame Neuerung«, nicht zuletzt auch für die Telemedizin und alle Bereiche, in denen eine Fernüberwachung nötig ist. Immerhin weist er auch auf Schattenseiten hin, und zwar interessanterweise gerade mit Blick auf die Überwachung von Angestellten und die »Optimierung des Personals«!

Wie effizient jemand arbeiten kann, wenn er wirklich permanent und jede einzelne Sekunde wissentlich überwacht wird, das sei dahingestellt. Ebenso, wie sinnvoll die gesundheitliche Überwachung von Individuen ausgerechnet per Handy sein kann. Aber man kann ja vielleicht auch Patienten mit Herzschrittmachern in Kernspin-Tomographen hoher Feldstärke schieben, um festzustellen, wie ihnen am besten zu helfen ist. Alles eine Frage des guten Willens und der Leidensfähigkeit! Manchen aber ist wahrhaft nicht mehr zu helfen.


http://info.kopp-verlag.de/news/horror-handy-fuer-angestellte.html

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Samstag, 13. März 2010

Dienstag, 9. März 2010

Alexander Bonde (MdB) und Martin Häusling (MdEP) in der Diskussion

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Martin Häusling (MdEP) beim Diskussionsstart

Viel los im Gasthaus Schützen in Klosterreichenbach- fast 50 Zuhörer!!!

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Sonntag, 7. März 2010

Samstag, 6. März 2010

KOPP-EXKLUSIV: Geheime Vorbereitungen für den Einsatz der EU-Spezialeinheit EUROGENDFOR in Griechenland

...Mm da bin ich schon nen bissle platt, aber lest erst mal selber was ich da beim Kopp-Verlage gefunden habe:


In Griechenland gärt es. Von Tag zu Tag werden die Proteste der Menschen dort in den Ballungsgebieten gewalttätiger. Während die Deutschen den Griechen empfehlen, früher aufzustehen und mehr zu arbeiten, staut sich auf griechischen Straßen die Wut. Und in Brüssel werden alle Vorbereitungen dafür getroffen, zum ersten Mal die EU-Geheimtruppe zur Niederschlagung von Aufständen einzusetzen. Die meisten Europäer kennen diese Geheimtruppe nicht.

Brüssels Paramilitärische Gendamerie

Wussten Sie, dass im italienischen Vincenza der Führungsstab einer geheimen, 3000 Mann starken europäischen Sondereingreiftruppe ihren Sitz hat, die auf den schönen Namen »EUROGENDFOR« getauft wurde? Sie wurde auf Initiative der früheren französischen Verteidigungsministerin Alliot-Marie eingerichtet, nachdem es in Frankreich immer öfter innere Unruhen zugewanderter muslimischer Jugendlicher mit Straßenschlachten und Plünderungen gegeben hatte. Die mit geheimdienstlichen Kompetenzen ausgestattete Truppe soll in enger Zusammenarbeit mit europäischen Militärs die »Sicherheit in europäischen Krisengebieten« gewährleisten. Ihre Aufgabe ist es, als Polizeitruppe Aufstände niederzuschlagen. Immer mehr EU-Staaten treten EUROGENDFOR bei.

EUROGENDFOR ist nichts anderes als eine paramilitärische Gendamerie, die im Krisenfalle anstelle von regulären Militärs eingesetzt wird, um den Eindruck abzuwenden, die Armee eines Landes schieße auf die eigenen Bürger. Dafür gibt es nun die Geheimtruppe EUROGENDFOR. Die European Gendarmerie Force kann theoretisch überall dort eingesetzt werden, wo die EU eine Krise sieht – beispielsweise auch, wenn ein EU-Land den Vertrag von Lissabon nicht ratifiziert oder aus dem EU-Staaten- oder Währungsverbund gegen den Willen der Brüsseler Zentralregierung ausscheren will. Das steht so im »Vertrag von Velsen«, der die Einsätze von EUROGENDFOR regelt.

Lorbeerkrone, Schwert und Flammen

Das kreuzförmige Schwert des Wappens der EUROGENDFOR symbolisiert die Truppe, die Lorbeerkrone den Sieg und die in Flammen stehende Granate die gemeinsamen militärischen Wurzeln der Polizeitruppe. Das Motto »LEX PACIFERAT« lautet übersetzt »Das Recht bringt den Frieden« und betont »das Prinzip der strengen Beziehung zwischen der Durchsetzung der Rechtsgrundsätze und der Wiederherstellung einer sicheren und geschützten Umgebung«. Über die Einsatzstrategie entscheidet ein »Kriegsrat« in Gestalt des Ministerausschusses, der sich aus den Verteidigungs- und Sicherheitsministern der teilnehmenden EU-Mitgliedsstaaten zusammensetzt. Die Truppe kann entweder auf Anfrage und nach Beschluss der EU in Marsch gesetzt werden. In Artikel 4 des Gründungsvertrages heißt es zu den Einsatzaufgaben: »Schutz der Bevölkerung und des Eigentums und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung beim Auftreten öffentlicher Unruhen«. Die Soldaten dieser paramilitärischen EU-Truppe müssen sich zwar zunächst beim Einsatz an das geltende Recht des Staates halten, in dem sie eingesetzt und stationiert werden, aber: Alle Gebäude und Gelände, die von Truppen in Beschlag genommen werden, sind immun und selbst für Behörden des Staates, in dem die Truppe tätig wird, nicht zugänglich. Der Moloch EU setzt damit nationales Recht auch bei der Aufstandsbekämpfung außer Kraft. Ob die Bürger da draußen das alles so wissen – und wollen?

Gegen Aufstände und Demonstranten

EUROGENDFOR ist eine schnell einzusetzende paramilitärische und geheimdienstliche Polizeitruppe. Sie vereinigt alle militärischen, polizeilichen und nachrichtendienstlichen Befugnisse und Mittel, die sie nach einem Mandat eines ministeriellen Krisenstabs an jedem Ort zur Bekämpfung von Unruhen, Aufständen und politischen Großdemonstrationen im Verbund mit nationalen Polizei- und Armeeverbänden ausüben darf. Das Bundesverteidigungsministerium bejubelt die EUROGENDFOR auf seinen Internetseiten mit den Worten: »Polizei oder Militär: Eine europäische Gendarmerie verspricht die Lösung.« Noch ist Deutschland an dieser Truppe nicht mit eigenen Kräften beteiligt, aber das Verteidigungsministerium teilt schon einmal mit, dass man mit den Feldjägern ja auch schon eine hervorragende militärische Polizei habe. Auch die Bundesregierung erwartet schwere innere Unruhen - dann, wenn die Wirtschaftskrise zurückkommt, die blauäugigen Versprechungen der Politiker verweht und die Kassen zur Linderung der Not der Menschen leer sind...

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http://info.kopp-verlag.de/news/exklusiv-geheime-vorbereitungen-fuer-den-einsatz-der-eu-spezialeinheit-eurogendfor-in-griechenland.html

Der Winter ist wieder da...

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Donnerstag, 4. März 2010

Werbung in eigener Sache: "Grün ist besser fürs Land!"

"Grün ist besser fürs Land!"
Agrarpolitische Veranstaltung mit Martin Häusling MdEP und Alexander Bonde MdB

Welche Bedingungen brauchen die Milchbauern, um wieder ein auskömmliches Dasein führen zu können? Wie kann die Politik ein weiteres Höfe-Sterben verhindern?
Der Kreisverband Freudenstadt von Bündnis90/Die Grünen hat dazu einen ausgewiesenen Experten eingeladen: Der hessische Europa-Parlamentarier Martin Häusling besucht am Dienstag, den 9. März 2010 um 19 Uhr den Bioland-Hof von Bernhard Schwenkel in Klosterreichenbach. Häusling bewirtet seinen eigenen Hof südlich von Kassel, mit Acker- und Grünland, einer Biogas-Anlage und einer Hofkäserei.

Er war sechs Jahre Mitglied des Hessischen Landtages und fachpolitischer Sprecher für Landwirtschaft, Forsten, Jagd, Europa, Verbraucherschutz, ab 2009 fachpolitischer Sprecher für ländlichen Raum und Gentechnik. Seit Juli 2009 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments für die Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz. Er ist unter anderem Mitglied des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung und dort Koordinator für die Grünen/EFA.

Zum Hofbesuch erwartet werden außerdem Vertreter des Bundes Deutscher Milchviehhalter und Alexander Bonde MdB, haushaltspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. Einer der Schwerpunkte von Bondes politischer Arbeit ist der Ländliche Raum und die Landwirtschaft.

Nach dem Hofbesuch spricht Martin Häusling ab ca.20 Uhr im Gasthaus Schützen in Klosterreichenbach zum Milchmarkt und zu möglichen politischen Maßnahmen. Er geht dabei auch der Frage nach, wer denn nun den Hebel ansetzen kann: sind es die Landesregierungen, der Bund oder die Europäische Kommission und das EU-Parlament?

Martin Häusling MdEP

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Kreisverband Freudenstadt
c/o Marc Vogt
Silbergasse 6
72280 Dornstetten

Fon: 07443-17 26 08
Mail: mvo__@web.de
http://www.gruene-freudenstadt.de

Bioland-Hof Bernhard Schwenkel: Am Wiesenrain 11, 72270 Baiersbronn-Klosterreichenbach. Tel. 07442-7200.



Gasthof Schützen: Ortsmitte.

Mittwoch, 3. März 2010

Nun also doch: EU genehmigt GEN-Kartoffel Amflora

Heute morgen im Schwarzwälder Bote gelesen!

Die sind sich nicht bewusst was sie da anrichten!!!

Didi
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Sonntag, 28. Februar 2010

Wir können alles – außer die Wahrheit sagen

... Ich habs ja schon immer gesagt, doch jetzt ists ja offiziell- der ötti und die EnbW...

Hier vom Greenpeace Blog:
Den Schwaben unterstellt man gerne, besonders fleißig zu sein. Und wenn es ums An-der-Nase-Herumführen des Bürgers geht, sind Politik und Wirtschaft im Musterländle auch gerne mal gemeinsam besonders eifrig. Wie Günther Oettinger, der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, sich zum willigen Handlanger des Atomstromkonzerns EnBW gemacht hat, liegt jetzt nicht nur schwarz auf weiß vor – es wurde heute sogar von dem Karlsruher Energiekonzern offiziell bestätigt.

Im Kern geht es um die Tricks des Energieversorgers, die im gültigen Atomausstiegsgesetz festgelegten Fristen zur Abschaltung von Uralt-Reaktoren zu umgehen. Diese Fristen werden nach der im Normalbetrieb im Meiler produzierten Strommenge berechnet. Sind die vorgesehenen Kilowattstunden erzeugt, muss das Kraftwerk abgeschaltet werden.

Für sein AKW Neckarwestheim, das normalerweise schon im Juli 2009 vom Netz gegangen wäre, fand EnBW einen Dreh, um es auch über den Termin der Bundestagswahl hinaus am Laufen zu halten – die Hoffnung war: Dann kommt Schwarz-Gelb, und der Atomausstieg ist Geschichte. Also fing man schon im Jahr 2007 damit an, die Stromerzeugung in Neckarwestheim zu drosseln um die Laufzeit zu strecken. Greenpeace veröffentlichte interne EnBW-Dokumente, die das Getrickse des Unternehmens beweisen, im Oktober 2009. EnBW behauptete wieder einmal, dieser Schritt sei notwendig, um den Kraftwerkspark „wirtschaftlich optimal" fahren zu können.

Was EnBW wirklich dachte, stand aber nicht nur in Unternehmenspapieren. Es findet sich auch im Atom-Strategiepapier wieder, das von Günther Oettinger gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch im August 2009 erarbeitet wurde, und kurz nach der Bundestagswahl an Kanzlerin Merkel geschickt wurde. Unter dem Punkt "5.2.1 Betriebsweise der Kernkraftwerke" ist dort auf Seite 14 zu lesen:

Lediglich als ultima ratio ist eine Drosselung der Leistung der Kernkraftwerke mit dem Ziel ins Auge zu fassen, den Zeitpunkt des Inkrafttretens einer Änderung des Atomgesetzes zu erreichen.

Dieses „äußerste Mittel" wendet EnBW nun also schon seit drei Jahren an. Und weil es nun mit dem Ausstieg aus dem Atomaustieg nach der Wahl doch nicht so schnell geht wie eigentlich erwartet, wird die Leistung von Neckarwestheim jetzt weiter gedrosselt. Ein Sprecher von EnBW war sich heute nicht zu schade, gegenüber der Deutschen Presse Agentur zuzugeben:

Unsere bisherige betriebswirtschaftlich optimierte Fahrweise wird durch einen zeitlichen Aspekt ergänzt. [...] Wir bleiben mit reduzierter Leistung länger am Netz.

Statt möglicher 840 MW werden nur mehr 250 MW erzeugt. Die Optimierung der Atomenergie liegt also im Absenken der Stromproduktion über einen längeren Zeitraum. Wenn EnBW weiter so optimiert, nähern sie sich bald der Null-Produktion. Dann schließt sich der Kreis: Eine Null-Produktion, also die Stilllegung hält auch Greenpeace für die optimierte Fahrweise des alten Atomreaktors.

http://feedproxy.google.com/~r/greenpeace_blog/~3/MQnmScftTEM/

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Donnerstag, 25. Februar 2010

Samstag, 20. Februar 2010

Süße Frucht Banane – außer du musst sie ernten

Man oh man- hier eine Zweitverwertung aus dem Blog von Greenpeace. Da überlege man doch zweimal welche Bananen wir das nächste mal kaufen!

Didi

Berlinale einmal anders: Am Dienstag war ich Gast und Referent beim "Kulinarischen Kino" des Filmfestivals. Dort werden eine Menge Filme gezeigt, die Appetit machen, und dazu wird gekocht. Es werden aber auch Filme gezeigt, die den Appetit verderben, Filme, die die Augen öffnen für die katastrophale Lage der Ernährung in der Welt.

BANANAS*-Filmplakate

Grund meines Besuchs in Berlin war die Deutschland-Premiere von "Bananas", einem Film des schwedischen Regisseurs Fredrik Gertten. Die Dokumentation schildert die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Arbeitern von Bananenplantagen in Nicaragua und dem US-amerikanischen Frucht-Multi Dole. Auf dessen Plantagen waren die klagenden "Bananeros" Ende der siebziger Jahre dem damals eingesetzten Pestizid DBCP ausgesetzt.

Das zur Bekämpfung von Bodenwürmern eingesetzte Spritzmittel führt zu schlimmen Langzeitschäden und bewirkt bei intensivem Kontakt unter anderem Unfruchtbarkeit und Missgeburten. Nicht nur in Nicaragua und in den benachbarten Ländern, auch in Afrika und Asien hat das Gift deutliche Spuren hinterlassen. Vermutlich 60.000 Menschen hat es der Fähigkeit beraubt, Kinder zu zeugen.

Gerttens Film begleitet zwölf Bananeros dabei, wie sie vor einem Gericht in Los Angeles um Schadenersatz klagen. Und er zeigt die Versuche der Dole-Verantwortlichen, sich jeglicher Schuld und Haftung für den DBCP-Einsatz zu entziehen. Besonders perfide: Dole war vom DBCP-Hersteller Dow über die Gefährlichkeit des Pestizids und seine zur Unfruchtbarkeit führenden Eigenschaften aufgeklärt worden. Und mit diesem Wissen hat das Unternehmen das Gift eingesetzt, bis die letzte Charge aufgebraucht war.

Als "Bananas!*" letztes Jahr auf dem Los Angeles Film Festival gezeigt werden sollte, setzte Dole alles daran, dass der Film aus dem offiziellen Festivalprogramm verschwand. Fredrik Gertten berichtete in Berlin, wie er und seine Mitarbeiter mit einer 150 Seiten umfassenden Klageschrift Doles konfrontiert wurden. Ihnen wurde nicht nur mit Schadensersatzforderungen in Millionen-Höhe gedroht, ihnen sollte auch auf Lebenszeit jegliche Äußerung zum Thema DBCP verboten werden. Journalisten, die in den USA und in Schweden über den Film und die durch ihn ausgelöste Kontroverse berichteten, wurden von Dole deutlich mit der Sicht des Konzerns konfrontiert.

Auf dem Podium beim "Kulinarischen Kino"

Erst eine Debatte über "Bananas!*" und das Recht auf Meinungsfreiheit im schwedischen Parlament und der Druck des schwedischen Lebensmittelhandels auf Dole gaben dem Bananas!*-Regisseur Bewegungsfreiheit zurück. Nur konsequent also, dass der Film jetzt auch auf der Berlinale lief. Und den Druck kann jeder Konsument aufbauen. Dem Publikum konnte ich nach dem Film am Beispiel der Greenpeace-Supermarktarbeit zeigen, wie Pestizide, Bananen, Supermärkte und Verbrauchermacht zusammenhängen. So erfolgreich, wie die Arbeit war – jetzt müssen wir vom Verbraucherschutz auch zum Anwenderschutz kommen. Denn zu einer wirklich sauberen und süßen Banane gehört auch, dass sie unter menschenwürdigen Bedingungen produziert wird.

Ach ja, Essen gab es dann auch noch: Alf Wagenzink, Küchendirektor des InterConentinental Hotels Berlin und gastronomischer Direktor des Kulinarischen Kinos, servierte dem Publikum einen Fruchsalat aus Bananen und eingekochten Früchten, die aus dem Garten des Schul-Umwelt-Zentrums (Berlin) Mitte stammten.

http://feedproxy.google.com/~r/greenpeace_blog/~3/XjuwiH79HvI/


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Dienstag, 16. Februar 2010

Sonntag, 14. Februar 2010

Palmberg Nordhang- PULVER

Schee wars- nachdem die Palmen Piste vom Palmenrennen der Skiabteilung des SV-Glatten ja schon schön vorpräpariert war, lag nun ein schöner 30-40cm Pulverschnee auf dieser Piste.
Was liegt da näher als mit Jochen H. die Tourenski zu packen, Fell drauf und hoch. Abfahrt- geil- stellenweise natürlich hat man die "Badwannen" und Furchen des Kurses noch "erfahren" aber geil!
So sind wir dann doch drei mal hoch und natürlich drei mal runter.

Didi

Donnerstag, 11. Februar 2010

Kochen fürs Klima oder: Was ich letzte Woche in der Bücherhalle entdeckte

... Naja- ich lese ja gerne mal bei Greenpeace den einen oder anderen Artikel. Auch kochen wir sich mit einem ökonomischen wie ökologischen Verständniss unser Essen- doch jetzt auch noch ne Co2 Bilanz beim Essen machen???

Lest selber:

Didi


Was kochen wir denn heute .

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich bin immer auf der Suche nach neuen, leckeren, nicht zu komplizierten, sprich: alltagstauglichen Rezepten. Und siehe da, als ich letzte Woche in meiner geliebten Bücherhalle war, fielen mir im "Neuen-Regal" gleich zwei interessante Kochbücher in die Hände!

Nicht irgendwelche, sondern klimataugliche Kochbücher!

Da gibt es zum einen dieses:

Julia Balz u.a.: Das Klima-Kochbuch, Franckh-Kosmos-Verlag, Stuttgart 2009. ISBN: 9-783440-119266

Was ich ja wichtig finde: dass so ein Kochbuch schöne Bilder hat und schön übersichtlich und praktisch angelegt ist - und das ist es beim Klima-Kochbuch.

Mein aktuelles Lieblingsgericht ist übrigens: "Gnocchi mit Spitzkohl".

Und es ist eben ein besonderes Kochbuch, weil es neben neuen Rezepten auch viel Wissen vermittelt, ohne oberlehrerhaft rüberzukommen.

Vieles wissen wir ja schon: Bio ist besser als konventionell, regional ist immer besser, wenig oder gar kein Fleisch ist eh klar - Fastfood ist out

Aber vieles wusste ich jedenfalls noch nicht: Wusstet ihr zum Beispiel, dass unter allen Nahrungsmitteln die Produktion von Fleisch und Milchprodukten das Klima am meisten belastet?

Jetzt habe ich mich mal noch intensiver mit dem Thema Kochen und Umwelt auseinandergesetzt und folgenden Ratgeber von Misereor Nachhaltig haushalten: Kritisches Konsumieren in Zeiten des Klimawandels entdeckt,den ich sehr übersichtlich und praxistauglich finde.

Ach ja und das zweite Buch:

Bettina Goldner: Umweltfreundlich vegetarisch. Genussrezepte mit CO2-Berechnungen ISBN 978-3-7750-0561-6

Auch hier wird sehr anschaulich (mit CO2-Bilanz) keineswegs die Lust am Kochen und Zubereiten genommen - sondern es wird zwischen den Rezepten Wissen vermittelt, das zum Teil bestimmt vorhanden, aber nicht immer präsent ist

Also was soll ich sagen, ich bin selber keine Vegetarierin, esse aber zunehmend weniger Fleisch und bin immer neugierig auf neue Rezepte. Also gerne her mit guten Rezepten, es müssen wie gesagt nicht nur vegetarische sein..

http://feedproxy.google.com/~r/greenpeace_blog/~3/VFbp8c12X5M/

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Montag, 8. Februar 2010

Inferno-Race 2010

...leider schon das 5. Jahr ohne mich!
Trotzdem- die Jahre 1998 bis 2005 waren ne geile Erfahrung bei dem Hammer Rennen.
Mal sehen ob ich meine alten Knochen noch mal dort hin bringe- hätte schon mal wieder was!

Falls dies jemand sponsern will :-)))
Bitte melden- dann bin ich nächstes Jahr gleich wieder dabei.

Didi

Sonntag, 7. Februar 2010

SV Glatten- Skirennen, SIEGEREHRUNG Andi W.

Scheeeeee

SV Glatten - Home

SV Glatten - Home

Ach ja- falls jemand die Seite noch nicht kennt :-)

Didi

SV Glatten Skirennen- hier die Bilder

Habe doch noch ein paar Bilder gemacht- zu finden auf Picasa

Viel Spass!

Didi

Tausende standen an den Hängen und Pis(s)ten ...

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...Noch ists ruhig am Starthang

sind wir nicht nen geiles Team :-)

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SV-Glatten Skirennen- Anreise!

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SV-Glatten Ski - Rennen-

...Nach vielen Jahren ist wieder Schnee genug für das legendäre SV Glatten Ski-Rennen am Palmen Hang!
Ich berichte weiter ;-)

Didi
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Donnerstag, 4. Februar 2010

Auf dem Weg zur Arbeit...

Schade um den schönen Schnee!
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Montag, 1. Februar 2010

Rügen: Vogelgrippe abgesagt

...Kürzlich gefunden beim Kopp-Verlag:


Erinnern Sie sich noch an den Januar und Februar 2006? Als auf und um die Insel Rügen plötzlich die Schwäne umfielen wie die sprichwörtlichen Fliegen? Kaum kippten so ein paar Langhälse aus den Latschen, war gleich der Teufel los. Experten eilten an den Ort des Dahinscheidens und traktierten die Vogelkadaver nach allen Regeln der Kunst. Sie durchbohrten und durchstachen die gefiederten Leichen, als wollten sie sie nachträglich noch für ein schreckliches Vergehen bestrafen, das da hieß: H5N1. Am 16. Februar 2006 wollte das allseits geschätzte Friedrich-Loeffler-Seucheninstitut auf der Insel Riems in den toten Schwänen die »Vogelgrippe« entdeckt haben.

Pünktlich zum Fasching sprangen daraufhin Narren mit furchterregenden Masken und Schutzanzügen auf Rügen herum und schwenkten die schlaffen Langhälse wie eine ersehnte Beute vor den Kameras: »Vogelgrippe-Alarm«! Tage-, wenn nicht wochenlang hielten unsere geschätzten Qualitätsmedien das Publikum in Atem und übertrafen sich gegenseitig in düsteren Prophezeiungen über das Ende der Schwäne, ach was, der Menschheit, ach was, des Planeten.

Die Pharmaumsätze schossen in die Höhe; für Abermillionen kauften die Bundesländer mit Steuergeldern das fragwürdige Grippe-Mittel Tamiflu ein, das seitdem in Fässern vor sich hinschimmelt.

Wie bei jedem Narrentreiben ließ der Kater allerdings auch hier nicht lange auf sich warten. Die Begeisterung verebbte schnell, als immer neue Ungereimtheiten rund um die mysteriöse Grippe ans Licht kamen. Unter anderem, dass die »Vogelgrippe« ausgerechnet in den drei Landkreisen rund um das Friedrich-Loeffler-Institut zuerst aufgetreten war. Das Institut, in dem die Vogelgrippe »entdeckt« wurde, liegt nämlich nur einen Steinwurf von Rügen entfernt. Seltsam, nicht? Hatten die wackeren Forscher demnach einfach mal vor ihrer Haustür ein paar tote Schwäne zusammengeklaubt und sie zu Vogelgrippe-Toten gekürt – »h.c.« gewissermaßen?

Wer weiß. Von der Vogelgrippe ließ man jedenfalls alsbald die Finger, um nach einer Anstandspause 2009 die »Schweinegrippe« zu entdecken und genau dasselbe das Spielchen nochmals zu spielen: Korrupte Medien und unfähige Politiker brachten den Steuerzahler mit dem Einkauf nutzloser Impfstoffe erneut um hohe Millionenbeträge. Oder sollte ich sagen: Unfähige Medien und korrupte Politiker?

Bild beweint tote Schwäne auf Rügen.

Man weiß es nicht genau. Dass die Vogelgrippe-Panik mit Wissenschaft nicht viel zu tun hatte, weiß man dagegen sehr genau. Man kann man es unter anderem daran sehen, daß auf Rügen auch jetzt wieder Hunderte von Schwänen umkippen – und kein Schwan bzw. Schwein kümmert sich drum. Auch in diesem Winter herrscht – genau wie Anfang 2006 – wieder ein Massensterben unter dem Geflügel: »Es ist ein trauriger Anblick«, jault die Bild-Website: »Vor der Küste Rügens spielt sich ein Tier-Drama ab. Leblose Schwäne liegen festgefroren auf dem Eis. 100 Kadaver wurden schon entdeckt.«

Ach was – und nun? Vogelgrippe-Alarm? Seuchenpanik? Krisensitzungen?

Nicht doch: »Der harte Winter hat den stolzen Schwänen zugesetzt. Weil vielerorts die Gewässer komplett zufrieren, geht den Vögeln jetzt die Nahrung aus.« In der Tat. Sogar die Ostsee ist in weiten Bereichen zugefroren, wie die Bilder vom Timmendorfer Strand zeigen. »Die Verantwortlichen wollen nichts unternehmen«, weint Bild Krokodilstränen: »Die Polizei fühlt sich nicht zuständig. Es sei eine Form der ›natürlichen Auslese‹«.

Frage: Was war nochmal »natürliche Auslese«? Antwort: »Natürliche Auslese ist eine gängige Todesursache, an der die Pharmaindustrie nichts verdient, weshalb sie immer mehr in Vergessenheit gerät.«

Zugefrorene Ostsee Ende Januar 2010 am Timmendorfer Strand. Fotos: Wisnewski.

»Die Feuerwehren greifen auch nicht ein«, petzt Bild weiter: »Angeblich viel zu gefährlich! Das Eis sei zu brüchig, hieß es.« Laut der Trash-Zeitung unternimmt nur Dr. Bernd Nostiz, Leiter des Veterinäramtes des Kreises Rügen, einen matten Versuch, die Vogelgrippe wenigstens ins Spiel zu bringen: »An den Futterstellen sammeln sich viele Vögel. Ist einer von ihnen mit dem Erreger der Vogelgrippe infiziert, verbreitet sich die Krankheit rasend schnell auf ganz Rügen aus.«

Ja, und nun? Nichts »und nun«. Das war's dann auch schon. Die Pharma-Party wurde diesmal abgesagt. Schließlich ist man noch mit den Aufräumarbeiten nach der Schweinegrippe beschäftigt. Jetzt muss man erstmal die Reihen schließen und die Truppen sortieren. Und dann kommt die nächste Grippe. Ganz bestimmt.


http://info.kopp-verlag.de/news/ruegen-vogelgrippe-abgesagt.html

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Sonntag, 31. Januar 2010